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PSR/IPPNW Schweiz - Jahresbericht 2002/2003

JahresberichtNr 8
Publikations-/ resp. Aenderungsdatum
30.11.2003 00 00 00
Berichtsperiode 2002/2003
Ort der GV Winterthur
Jahresbericht Jahresbericht PSR/IPPNW Schweiz
November 2002/Oktober 2003

November 2002

5. November: Arthur Muhl nimmt am „7th Focus on Eastern Europe and the CIS, Social transition in South-East Europe: New Poverty or Welfare?” teil.

12. November: Michel und Solange Fernex organisieren die gut besuchte Filmvorführung „Atomare Lügen“ von Vladimir Tchertkoff mit anschliessender Diskussion im Gast & Kulturhaus Marsoel in Chur. Wir danken unserem Mitglied Heidi Janggen aus Chur für die tatkräftige Unterstützung.

23. November: Vorstandsitzung und anschliessende Generalversammlung PSR/IPPNW Schweiz im Musée Historique in Lausanne. Heike Tomalak und Claudio Knüsli werden in den Vorstand gewählt. Neben dem offiziellen Teil hat Jean-Luc Riond ein spannendes Begleitprogramm mit vielen Gästen, unter anderen den Stadtpräsidenten von Lausanne Daniel Brélaz und den Liedermacher Michel Bühler, auf die Beine gestellt.


Dezember 2002

7. Dezember: Jährliches Treffen der PSR Ostschweizer Lokalgruppe im Restaurant Sonne, mit Gastreferent Christoph Mäder zum Thema „Entwicklung von NGO’s im gesellschaftlichen Wandel. Kurt Geiger und sein Streichquartett sorgten für eine besinnliche Ouverture.

Produktion und Versand der PSRnews 03/2002.


Januar 2003

16. Januar: Pressekonferenz des nationalen Aerzte-komittees in Bern, mit Dr. med. Bettina Woelnerhanssen, Dr. med. Forat Sadry, Dr. med. Daniela Schlettwein, Dr. med. Paul Günter, Nationalrat, gutes Presseecho, unter anderem in der Basler Zeitung und im Tagesanzeiger.

Ein zweiter Aussand für das „Ärztekomitee“ mit Anmeldetalon und Spendenaufruf wird an alle Mitglieder versandt.

22. Januar: In der Schweizerischen Ärztezeitung erscheint der Artikel von Andi Nidecker und Michel Fernex über das Symposium „Health Consequences of Chernobyl in Children“.


Februar 2003

15. Februar: PSR/IPPNW veranstaltet in Zusammen-arbeit mit der Universität Basel das Symposium „Health Consequences of Chernobyl in Children“. 17 Jahre nach Tschernobyl hat kein Kind unter 15 Jahren den Radioiod-“Schock“ vom April-Mai 1986 erlebt (auch nicht in Utero). Die zu beobachtenden Erkrankungen müssen deshalb mit grosser Wahrscheinlichkeit durch die ionisierende Strahlung vorwiegend oral aufgenommener Radionuklide, wie CS137 und Sr90 bedingt sein. Zu diesem Thema diskutierten 9 Ärzte, Genetiker und Strahlenschutz-experten aus Belarus und Ukraine, Ärzte aus Deutschland und England, Dozenten der Universität Basel erläuterten den Zusammenhang wichtiger Aspekte von Erkrankungen aus ihren Fachbereichen. Das Symposium mit über 100 Teilnehmern fand grosses Medienecho. Dank grosszügiger Unterstützung durch das DEZA und der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft war der Anlass für uns auch finanziell tragbar.

Prof. Yuri Bandazhevsky wird zum Ehrenbürger der Stadt Paris gewählt.


März 2003

19. März: Pressemitteilung „PSR/IPPNW Schweiz fordert eine friedliche Lösung der Irakkrise.“


April 2003

3. und letzter Spendenaufruf für das Ärztekomitee. Mehrere hundert Ärzte sind dem Komitee beigetreten und haben das Anliegen Atomausstieg auch mit Spenden unterstützt.

Michel Fernex und Martin Walter wenden sich mit einem Brief und dem Buch „Permanentes Völkertribunal“ an alle ParlamentarierInnen der Schweiz und erinnern im Hinblick auf die zur Abstimmung gelangenden Atominitiativen an ihre Verpflichtung, dem Wohle des Schweizervolkes zu dienen.

25. April: Arthur Muhl nimmt an der Konferenz der MPI (Middle Powers Initiative) in Genf teil.

25. April: PSR/IPPNW veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem SoA-Unterstützungskomitee Nordwestschweiz das Benefizkonzert „Zugunsten der Kinder von Tschernobyl“ in der Peterskirche in Basel.

26. April: Im Vorfeld der Abstimmungen organisierte Claudio Knüsli zusammen mit SoA NW eine 24 Stunden dauernde „Tschernobyl-Mahnwache“ auf der Kleinbasler-Seite der mittleren Rheinbrücke. Wir danken allen Anwesenden herzlich für ihr Engagement.

26. April: Martin Walter organisiert das Fotoshooting in Basel für die Ärztekomitee-Inserate. Bei den Mitgliedern, die sich als „Modell“ zur Verfügung gestellt haben, bedanken wir uns.

Diverse Standaktionen im Vorfeld der Abstimmungen jeweils mit den regionalen Unterstützungskomitees der SoA.

Produktion und Versand der PSR-news 01/2003

28. April- 9. Mai: Arthur vertritt die PSR/IPPNW Schweiz an der Konferenz des NPT (Non Proliferation Treaty) in Genf.

Mai 2003

Beginn der Inseratekampagne des „Ärztekomitees“. Es erscheinen zahlreiche Inserate im Blick und Le Matin.

9. – 12. Mai: In Teramo (Italien) tagt die internationale „IPPNW Mediterranean Commission“, in der auch Arthur Muhl mitarbeitet. In dieser Kommission sind auch Mitglieder aus Palästina und Israel vertreten. Projekte: Medical Road Map, Konfliktherde Nahost und Nordkorea, Atomwaffenfreie Zonen, Abrüstung.

16. Mai: Michel Fernex nimmt am People’s Health Assembly ”Health for all in the Year ... ? For the 25th anniversary of the Alma Ata Conference in 1978” in Genf teil.

19. Mai: Die Enttäuschung über den Ausgang der Atominitiativen ist riesengross.

In der Zeitschrift „Soziale Medizin“ erscheint der Artikel von Michel Fernex über das Symposium „Health Consquences after Chernobyl in Children“.


Juni 2003

Aufschaltung unserer überarbeiteten/neugestalteten Website www.ippnw.ch. Einen grossen Dank an Martin Walter für die Neugestaltung und die zeitaufwendige Betreuung während des ganzen Jahres.

19. Juni: Vorstandsitzung in Olten, Bahnhofbuffet. Die verlorenen Abstimmungen lösten bei vielen Vorstandsmitgliedern Enttäuschung und eine gewiss Orientierungslosigkeit aus. Was jetzt und wie weiter? Dies war etwa die vorherrschende Stimmung. Ein grosser Dank gebührt unserer „Vorstandspsychologin“ Heike Tomalak, welche in dieser Situation mit viel Einfühlungsvermögen den Weg in die Zukunft wies. Das Problem Atomkraft besteht nach wie vor, es braucht auch in dieser Richtung noch viel

24.-28. Juni: Sun 21 energy first. Internationales Energy Forum 2003 in Basel.

26.-27. Juni: Arthur Muhl besucht die internationale Konferenz mit Micheline Calmy-Rey und Gorbatschow „Forum for Chemical Weapons Destruction: Minimising Risks to Implementation of the Global Partnership Initiative“ in Genf.


Juli 2003

6. Juli: Jean-Luc Rind verfasst im Namen der PSR/IPPNW einen Brief an Micheline Calmy-Rey. Der Vorstand bittet um ein formelles Gespräch über folgende Themen:
Internationale Konferenz über Atomgefahren in Genf, Projekt „Medical Road Map“ und der Atomstreit in Nordkorea. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey kann derzeit wegen grosser zeitlicher Beanspruchung nicht auf unser Anliegen eintreten.


August 2003

Versand der PSRnews 02/2003

29. August: Arthur Muhl nimmt an der Veranstaltung mit allen Schweizerischen Botschafter aus dem Nahen Osten teil, auch Botschafter Raymond Kunz aus Aegypten war anwesend.


September 2003

9. September: Jean-Luc Riond nimmt an der Jahreskonferenz der Politischen Abteilung IV des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern teil. Thema: Sicherheit und der Wiederaufbau in Sri Lanka ein Jahr nach dem Friedensabkommen.

11. September: Vorstandsitzung in Olten


Oktober 2003

2. Oktober: Jean-Luc Riond und Arthur Muhl folgen der Einladung an die Eröffnungszeremonie der seismischen Messstation in Davos. Veranstalter: Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Die Messstation DAVOX ist ein Teil des internationalen Überwachungs-netzes für das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty: CTBT) und ein Beitrag der Schweiz zur Bekämpfung der Nuklearwaffen.

In der französischen Zeitschrift für Kardiologie „Cardinale“ erscheint der von Michel Fernex aufbereitete Artikel von Yuri und Galina Bandazhevsky zum Thema „Les Cardiopathies du Césium 137“.

16. – 19. Oktober: Vortrag von Solange und Michel Fernex zum Thema „Atom und Völkerrecht an der “World Uranium Weapons Conference” in Hamburg“.

24. Oktober: Jean-Luc Riond besucht den Anlass der Stiftung Jean Monnet auf dem Campus der Universität Lausanne anlässlich deren 25. Geburtstages. Jean Monnet, der als Vater von Europa bezeichnet wird, wurde für seinen Beitrag zum Frieden im modernen Europa geehrt.

25.-26. Oktober: Michel Fernex hält einen Vortrag in Lyon an den „2e Journées Nationales du Désarmement nucléaire“.

28. Oktober: Arthur Muhl stiess mit seinem hilfreichen Thesenpapier bezüglich „Geneva Process“ bei dem diplomatischen Berater des EDA Urs Ziswiler auf offene Ohren. In einem Schreiben des Beraters bedankt er sich für den Input und ladet Arthur Muhl zum nächsten Treffen, dessen Datum noch zu bestimmen ist, als „Public Commitment for the Geneva Initiave“ ein.

30. Oktober: Arthur Muhl besucht den Vortrag des UNO-Korrespondenten Andreas Zumach zum Thema „Die Situation im Nahen Osten“.

31. Oktober: Jean-Luc Riond nimmt an der Fachtagung „Umgang mit Initiativen“ in Olten teil. Die Veranstaltung wurde von Ecopolitics GmbH organisiert und von Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF durchgeführt.

PSR/IPPNW wendet sich mit einem Brief an sämtliche Stadtpräsidenten der Schweiz, und bittet um Beitritt zur Organisation „Mayors for Peace“ der sich bereits weltweit 542 Städte angeschlossen haben. Sie erklären sich mit ihrem Beitritt solidarisch mit den Anliegen: vollständige Abrüstung der Atomwaffen, Kampf gegen Hunger und Armut, Respektierung von Menschenrecht und Umweltschutz, Gegründet wurde sie vom Stadt-präsidenten von Hiroshima, in der Schweiz waren bis anhin erst Zürich und Genf dabei. Luzern, Binningen und Birsfelden haben bereits reagiert und werden der Organisation beitreten.

Jahresbericht des Präsidenten:
Jean-Luc Riond, 22. November 2003





 

 
 

 

 

 

 
       
     
   
     
Diese Website wurde erstellt von David Walter

Grafik by Dr med Alex Bubenhofer