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PSR/IPPNW Schweiz - Jahresbericht 2000/2001
| JahresberichtNr |
2 |
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Publikations-/ resp. Aenderungsdatum |
30.11.2001 00 00 00 |
| Berichtsperiode |
2000/2001 |
| Ort der GV |
Basel |
| Jahresbericht |
Jahresbericht 2000/2001 der PSR/IPPNW Schweiz
November 2000
Teilnahme an der Briefaktion „Ablehnung der Kredite für die K2R4 Reaktoren in der Ukraine“ an der Tagung der „European Bank for Reconstruction“
An der UN-Generalversammlung vom 20. November wurde über die Resolution, die sich wie die Abschlusserklärung des Nichtweiterverbreitungsvertrages, aber in verstärktem Wortlaut, für eine vollständige Abrüstung der Atomwaffen einsetzt, abgestimmt. Bis auf Frankreich stimmten alle Nato-Mitgliedstaaten der Abrüstungsresolution zu. Die Abstimmung in der GV führte zu einer Annahme der Resolution mit 154 Ja gegen 3 Nein-Stimmen.
Dezember 2000
Teilnahme von Monika Brodmann am “Board of Directors Meeting in Cambridge/Boston” 1. – 4. Dez. (Sitzung des internationalen Vorstandes).
Versand der PSR-News 2000/04.
Januar 2001
Teilnahme an der internationalen Briefkampagne gegen die Star-Wars-Pläne der USA, Briefe an Präsident Bush, Condoleeza Rize, Rumsfield und Powell sowie an Bundesrat Deiss.
Brief an den Präsidenten des Supreme Court of Bélarus „Freispruch für Prof. Bandazhevsky“ vor dem Militärgericht in Gomel.
Brief an Professor Zeltner betreffend WHO-IAEA Verhältnis.
Teilnahme von Solange & Michel Fernex am Meeting „Depleted Uranium Scandal (Balkan Syndrom)“ im Europa-Parlament in Strassbourg am 16. Januar.
Februar 2001
Brief an Tony Blair, vor seinem Treffen mit Bush, für eine Opposition der UK gegen die NMD-Pläne.
Vorstandssitzung am 8. Februar in Zürich im Bahnhof-Buffet.
März 2001
Brief an den weissrussischen Präsidenten Lou-kachenko für die Rückkehr Bandazhevsky an die Leitung des Instituts für Pathologie.
Teilnahme von Arthur Muhl beim Treffen einer internationalen IPPNW-Delegation mit Aussenminister Wladyslaw Bartoszewsky, Delegierten der Rapacki-Partei und Sitzung mit dem ehemaligen Verteidigungsminister in Warschau am 15. März.
April 2001
Michel Fernex nimmt am Tschenobyl-Kongress in Minsk 18. -20. April teil.
Auf Vorstoss von Michel Fernex erscheint im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein mehrseitiger Artikel über Prof. Yuri Bandazhevksy.
26. April zum Jahrestag von Tschernobyl: Start/Aufschaltung der PSR/IPPNW-Website: www.ippnw.ch durch Martin Walter.
Versand der PSR-News 01/2001
Jean-Luc Riond und Michel Fernex treffen Prof. Thomas Zeltner, Direktor Bundesamt für Gesundheitswesen und Dr. Reto A. Duerler, Chef du Buro des Affaires Internationales de la Santé Publique am 27.4. in Bern. Diskussionsthema: Verhältnis WHO/IAEA und die Vorbereitung der Teilnahme am Assemblee Mondiale de la Sante in Genf im Mai.
Mai 2001
Vorstandsitzung am 10. Mai in Olten.
Michel Fernex, der bei der WHO akkrediert ist, nimmt am Assemblée Mondiale de la Santé am 17. Mai in Genf teil, an der Sitzung wurde auch das Thema Änderungsantrag WHO/IAEA behandelt.
Juni 2001
Briefaktion an die Schweizer Delegierten der OSZE für die Unterstützung des Zusatzantrages der Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Europa.
Teilnahme von Michel Fernex am Kongress in Kiev: „Health Effects of the Chernobyl Accident: Results of 15 year Follow-up studies” vom 4.-8. Juni.
Yuri.I. Bandazhevsky wird trotz internationalen Protesten und dem unermüdlichen Einsatz von Michel und Solange Fernex von einem Militärgericht in Gomel zu acht Jahren Haft verurteilt.
Treffen mit Botschafter Erwin Hofer, dem wichtigsten Mann für nukleare Abrüstung unter BR Deiss. Behandelt wurden die Traktanden: AZ-E (Atomwaffenfreie Zone Europa), Amendment für die OSZE in Paris, nächstes Treffen mit BR Deiss am 27.Juni. TeilnehmerInnen: Monika Brodmann, Arthur Muhl, Andreas Nidecker.
Juli 2001
Solange und Michel Fernex und Arthur Muhl nehmen als NGO-Vertreter an der OSZE-Konferenz vom 6.-10. Juli in Paris teil. Ein ermutigendes Schlussresultat: Die wichtigsten Abrüstungsparagraphen kamen gut durch, die AZ-E sogar sehr gut.
August 2001
Versand der PSR-News 02/01.
Am 31. August stellt der Ausschuss des Vorstandes von „SoA“ die Kampagnenleitung für den Abstimmungskampf der beiden Initiativen „Strom ohne Atom“ und „Moratorium Plus“ vor.
September 2001
PSR-Pressemitteilung von Martin Walter und Andi Nidecker „Nach dem 11. September- Neubeurteilung der Sicherheit von Kernkraftwerken angezeigt“.
2-tägige Vorstandsitzung in Biederthal bei Solange und Michel Fernex am 15.16.September. An der Sitzung nahmen auch Angelika Claussen (IPPNW Deutschland) und Mycle Schneider (WISE, Paris) teil.
Erfolgreiche SUN 21, 4th. International Week for a Sustainable Energy Future in Basel, 19.- 22. September.
Oktober 2001
Start der Organisation „20 Jahre PSR/IPPNW Schweiz“ Jubiläumsveranstaltung, welche am 2. November in der Martinskirche in Basel stattfinden wird. Der Anlass steht unter dem Motto „Die Schweiz und ihre Verantwortung gegenüber den Vereinten Nationen, als Gastsredner erwarten wir Bundesrat Deiss, Nationalrätin Ursula Wyss und Nationalrat Remo Gysin.
Jean-Luc Riond nimmt am Treffen vom 18. Oktober der Politischen Abteilung IV (Menschliche Sicherheit) des Eidgenössischen Departementes für Auswärtige Angelegenheiten in Bern teil.
“Wie die Gewaltspirale stoppen?” ein Anlass über Mechanismen globaler Gewalt und für ein ja der Schweiz zum UNO-Beitritt. Eine Veranstaltung der PSR-Ostschweiz am 25. Oktober in St. Gallen, in der offenen Kirche St. Leonhard.
Arthur Muhl nimmt am IPPNW-NATO-Seminar vom 29.-31. Oktober in Brüssel teil. Thema: Die amerikanische Raketenabwehr und die NATO, im Lichte der Ereignisse seit dem 11. September. Er betonte, dass Zonen, die vertraglich frei von Massenvernichtungswaffen sind, durch die damit obligatorisch vorgeschriebene strikte Kontrolle eine der besten Massnahmen gegen den Gebrauch dieser Waffen durch Terroristen darstellt. Gesprächspartner waren unter anderen NATO-Spezialisten: Chef der Abteilung „Kontrolle von Massenvernichtungswaffen“ Ted Whiteside und der Vize-Chef der Abteilung Nuklearwaffen“ Roland Krüger.
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