Jahresbericht 2001/2002
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November 2001
2. November, PSR/IPPNW-Generalversammlung im Café Isaak
in Basel.
Anschliessend feierten wir mit weit über 200 Gästen unser
Jubiläum „20 Jahre PSR/IPPNW Schweiz“ in der Martinskirche
in Basel. Zu den Gästen durften wir neben vielen Mitgliedern,
auch zahlreiche Ärztinnen und Ärzte aus dem Raum Basel,
sowie Leute aus Politik, Kultur und Wirtschaft zählen. Die
20-Jahre Jubiläumsfeier stand unter dem Motto „Die Verantwortung
der Schweiz gegenüber den Vereinten Nationen“. Neben
unserem Ehrengast BR Joseph Deiss begrüssten wir auch NR Ursula
Wyss, NR Remo Gysin und den Liedermacher Michel Bühler. Der
Anlass fand ein grosses Medienecho.
12.-14. November: Monika Brodmann nimmt am Board of Directors,
Airlie House, Virgina teil (Sitzung des internationalen Vorstandes).
Der Kampf, auch die zivile Nutzung der Kernenergie als Thema für
die internationale Organisation einzubringen, hatte diesmal einen
durchschlagenden Erfolg. Verantwortlich waren dafür einerseits
die internationalen Umstände, andererseits aber auch die zähen
Bemühungen der SchweizerInnen, nicht lockerzulassen. Monika
Brodmann wurde vom Int. Vorstand beauftragt, mit weiteren affiliates-
vorallem Deutschland und Österreich- und Vertretern der Geschäftsstelle
in Boston einen Vorschlag für ein neues Programm über
AKWs auszuarbeiten.
Pressemitteilung: „Die PSR/IPPNW Schweiz verurteilt die Militärschläge
in Afghanistan“. (Verfasser: Rico Häusermann).
Dezember 2001
Versand der PSRnews 03/2001
Januar 2002
Martin Walter wurde als Vertreter des NWA von der nationalrätlichen
Kommission für Umwelt, Raumentwicklung und Energie (Urek) zu
einem Hearing über das neue Kernenergiegesetz (KEG) und die
beiden Volksinitiativen „Strom ohne Atom“ und „Moratorium
Plus“ eingeladen. Er hielt ein vielbeachtetes Referat über
gesundheitliche Probleme verursacht durch die Atomenergie.
Initiative „Atomfragen vor’s Volk“. Jean-Luc
Riond startet eine Unterschriftenaktion bei den Zürcher Mitgliedern.
Versendet wurden Unterschriftenbogen mit Begleitbrief.
24. Januar PSR/IPPNW-Vorstandsitzung im Bahnhofbuffet in Olten.
30. Januar Jean-Luc Riond nimmt an einer Pressekonferenz über
die Revision des Schweizerischen Patentgesetzes (Patentierung von
menschlichen Genen und Embryonen) teil. Eine Reihe von Organisationen,
unter anderen PSR/IPPNW Schweiz lehnt im Vernehm-lassungsverfahren
die Revision ab. Die Pressekonferenz wird in der „Sozialen
Medizin“ und in der „NZZ“ erwähnt.
Februar 2002
Die Regionalgruppe PSR/IPPNW Ostschweiz engagierte sich mit einer
Sonderaktion für den Uno-Beitritt mittels Leserbriefen und
Flyer. Mitglieder in den „unsicheren“ Kantonen erhielten
Flyer und Plakate mit der Bitte um Werbung in Ihren Praxen.
März 2002
ABC (Massenvernichtungs)-Waffen in Europa. Arthur Muhl nimmt am
Treffen einer internationalen IPPNW-Gruppe mit Experten der MILCOM
(Militärkommission der EU) in Brüssel teil. Während
dieses Treffens fand auch die halbjährlich stattfindende „Roundtable-Diskussion“
mit Experten der ABC-Waffen Abteilungen der Nato statt, welche von
mal zu mal offener und konstruktiver werden. Die IPPNW beschliesst
unter anderem die Organisation von Seminaren über Koordination
und Kooperation zwischen zivilen und militärischen Organisationen
im Falle von Terror-Anschlägen.
15’000 Personen unterzeichneten die Kantonal-Zürcher-Initiative
„Atomfragen vor’s Volk“, das Anliegen der Initiative
ist den allfälligen Bau eines Atommüllendlagers bei Benken
einer Volksabstimmung zu unterstellen.
Die Schweiz stimmt JA zum Uno-Beitritt.
Monika Brodmann tritt unter grossem Bedauern aller aus dem internationalen
Vorstand und dem Vorstand der PSR/IPPNW Schweiz zurück.
April 2002
Versand der PSR-news 01/2002
25. April. Im Vorfeld des Symposium zeigen Solange und Michel Fernex
als Vorprèmiere den Film „Atomare Lügen“
in der Elisabethenkirche in Basel. Zahlreiche BesucherInnen.
26.- 27. April. PSR/IPPNW Schweiz veranstaltete das internationale
Symposium „Rethinking Nuclear Energy and Democracy after 09/11“
im Radisson Basel mit Teilnehmern aus aller Welt. Die Internationale
Atomenergie-Agentur war ebenso vertreten wie der japanische Widerstand
gegen die Verwendung von Plutonium-Brennstoff in AKW.
Mai 2002
Jean-Luc Riond vertritt die PSR/IPPNW Schweiz am 15. Weltkongress,
organisiert von PSR USA und IPPNW international in Washington vom
1.-5. Mai 2002.
Wir nahmen teil an der internationalen Aktion anlässlich der
Abstimmung im finnischen Parlament über ein fünftes finnisches
Atomkraftwerk und schrieben Protest-Briefe an das gesamte finnische
Parlament.
Michel Fernex vertritt unsere Anliegen an der WHA Konferenz vom
13. –17. Mai 2002, an der er im Vorfeld auch einen Brief an
„The Head of the Delegations to the World Health Assembly“
betreffend „WHO – IAEA Relations: Ammendment of the
1959 Agreement (Res, WHA 12-40) verteilte.
25. Mai, Solange und Michel Fernex engagieren sich an der Demonstration
vor dem Uno-Gebäude in Genf für die Freilassung von Prof.
Yuri Bandazhevsky.
Juni 2002
14. Juni. Arthur Muhl vertritt die PSR/IPPNW Schweiz am IPPNW-Nato
Seminar. Die eingeladene Delegation aus China war wegen russischem
Transit-Visum-Problem leider nicht anwesend.
PSR/IPPNW Vorstandsitzung am 6. Juni bei Martin Walter in Grenchen.
Juli 2002
Gründung des Nationalen „ Ärztekomitees für
den Ausstieg“ in Zusammenarbeit mit der AefU.
4. Juli. Vorbereitungstreffen für das im Februar 2003 stattfindende
Symposium „Medical Consequences of Chernobyl in children“.
Michel Fernex, Andi Nidecker organisieren ein erstes Treffen mit
interessierten Kol-legInnen.
18. Juli. Meeting an der WHO. Solange und Michel Fernex und Jean-Luc
Riond treffen Dr. David Nabarro, Directeur Général
Executiv der WHO und zwei Verantwortliche des „Département
de la Protection de l’Environnement humain, Dr. Richard Helmer
und Michaël Repacholi. Die PSR/IPPNW Delegation engagierte
sich einmal mehr für die Auflösung des Knebelvertrages
WHO/IAEA und die daraus resultierende Ineffizienz der WHO nach dem
Tschernobyl-Unfall sowie für die Freilassung von Prof. Bandazhevsky.
August 2002
1. August. SonneSchweiz feierte Ihr 10-jähriges Bestehen.
Die Bewegung SonneSchweiz wurde von Mitgliedern der PSR Schweiz
und der Aefu ins Leben gerufen.
9. August in Olten, erste Sitzung des nationalen Ärztekomittees
für den Ausstieg, Martin Walter und Andi Nidecker treffen sich
mit Mitgliedern der Aefu und sonstig Interessierten.
Versand der PSRnews 02/2002
September 2002
22. September, die Nidwaldner-Bevölkerung sagt Nein zum Bau
eines Sondierstollens im Wellenberg. PSR/IPPNW Schweiz unterstützte
das Komitee „Stop Wellenberg“ mit Engagement und auch
finanziell.
26.-29. Sept. Arthur Muhl vertritt PSR-CH an einer Konferenz IPPNW-Regierung
u. Parlament in Budapest.
Martin Walter und Andi Nidecker organisieren das Patronatskomitee
des „ Ärztekomitees für den Ausstieg“, über
50 Ärztinnen und Ärzte konnten für dieses Patronatskomitee
gewonnen werden.
Oktober 2002
Alle PSR-Mitglieder erhielten einen Aufruf zur Teilnahme am „
ÄrztInnenkomitee“. Ziel ist ein Komitee mit vielen hundert
ÄrztInnen und Ärzten aus allen Landesteilen der Schweiz.
17. Okt. Arthur Muhl vertritt PSR-CH an einer Veranstaltung der
IPPNW-F in Marseille.
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