IPPNW/PSR/CH und AefU (AerztInnen für Umweltschutz)
lancierten am 16.1 2003 in Bern an einer Pressekonferenz das Nationale
Ärztekomitee „Atomrisiko begrenzen – 2 x JA“,
welches sich für die beiden Initiativen Strom ohne Atom und
MoratoriumPlus von SoA ("Strohm ohne Atom") einsetzt.
>www.aerztekomitee.ch
Ausstieg: Die Schweizer Sektion der PSR/IPPNW
engagiert sich seit ihrer Gründung für den weltweiten
Ausstieg aus der Atomenergie.
Knebelvertrag: PSR/IPPNW Schweiz setzt sich dafür
ein, dass sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von der Internationalen
Atomenergieagentur (IAEA) emanzipiert. Ende der fünfziger Jahre
hatte die IAEA, die sich der Förderung der zivilen Atomenergienutzung
verschrieben hat, die WHO vertraglich dazu verpflichtet, sich künftig
in heiklen Strahlenschutzfragen nicht mehr öffentlich zu äussern.
Dies führte dazu, dass sich die WHO nie klar zu den Folgen
von Tschernobyl geäussert hat. Ziel der PSR/IPPNW ist es, die
WHO dazu zu bewegen, diesen Vertrag mit der IAEA zu lösen.
Zu diesem Zweck wurde inzwischen eine Petition
lanciert. Solange
und Michel Fernex haben am 14. Weltkongress von IPPNW auf den
Vertrag zwischen IAEO und WHO wieder aufmerksam gemacht und verfolgen
das Thema weiter. Ein Beitrag dazu von der WHA
im Mai 2001, auch von Michel und Solange.
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Strahlenschutz: Die PSR/IPPNW Schweiz setzt sich
kritisch mit Fragen des Strahlenschutzes auseinander und publizieren
regelmässig zu diesem Thema - unter anderem zur Frage über
die Totgeburten
und Leukämiefälle rund um Atomanlagen wie Sellafield
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Tschernobyl: Seit dem Super-Gau von Tschernobyl
beschäftigen sich Schweizer IPPNW-ÄrztInnen mit den Folgen
der Nuklearkatastrophe und weilen immer wieder in den verseuchten
Gebieten.
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