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Die Folgen radioaktiver Niedrigstrahlung

veröffentlicht um 12.03.2015, 01:28 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert: 12.03.2015, 01:31 ]
In Genf diskutierten Wissenschaftler die neuesten Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Folgen, die bereits bei geringer radioaktiver Strahlung auftreten.
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Anlässlich der Tagung von «Independent WHO – Health and Nuclear Power» zeigten Wissenschaftler im November 2014 die schädlichen Auswirkungen radioaktiver Strahlung nach einem Störfall auf. Einer von ihnen war der amerikanische Mediziner Wladimir Wertelecki. Er untersuchte während zehn Jahren eine Region in der Ukraine, die seit Tschernobyl chronisch mit niedrig dosierter Strahlung belastet ist. Er konnte einen eindeutigen Zusammenhang nachweisen zwischen dem Niveau von Caesium 137 bei schwangeren Frauen und Fehlbildungen ihrer Kinder. Martin Walter, Arzt und einer der 150 Teilnehmer des Anlasses, sagt: «Diese eindrücklichen Erkenntnisse lassen sich nicht auf die Schweiz übertragen, solange die AKW im Normalbetrieb laufen. Aber dürfen wir wirklich einen Meltdown mit einer so hohen Zahl von Missbildungen in Kauf nehmen?» Mehr Infos zur Tagung


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