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Aktuelle Mitteilungen

  • Fukushima Daiichi - Reaktorblock 2 Extrem hohe Strahlendosen wurden im Containment von Reaktorblock 2 in Fukushima Daiichi gemessen. Was passiert bei einem nächsten grösseren Erdbeben? Lesen Sie auf der Homepage von Akio Matsumura einen ...
    Veröffentlicht um 15.02.2017, 07:22 von Martin Walter
  • Leibstadt darf nicht wieder ans Netz... Obwohl nicht geklärt ist, warum die Kühlung der Brennstäbe über einen grösseren Zeitpunkt nicht funktioniert hat, soll das AKW Leibstadt in den nächsten Tagen wieder ans Netz gehen. Für uns ...
    Veröffentlicht um 06.02.2017, 07:13 von Claudia Bürgler
  • Natürlich sind wir enttäuscht! Die Schweizer Bevölkerung hat die Chance für einen geordneten Atomausstieg verpasst, was wir sehr bedauern. Die Prozentzahl der Ja-Stimmen zeigt aber, dass ein grosser Teil der Bevölkerung unsere Sorgen ...
    Veröffentlicht um 28.11.2016, 07:00 von Claudia Bürgler
  • Die ältesten AKW der Welt stehen in der Schweiz Atomexperte und -Kritiker Jürg Joss berichtet eindrücklich über die Risiken der Atomkraft und auch die verheerenden oekonomischen Aspekte dieser Technologie
    Veröffentlicht um 22.11.2016, 00:23 von Claudia Bürgler
  • „Abfall-Entsorgung: welche konkreten Lösungsmöglichkeiten sind aktuell beim Rückbau der Werke denkbar“ Vortrag von Marcos Buser (Geologe, Zürich, bis 2012 Mitglied der Kommission für Nukleare Sicherheit)anlässlich der PSR/IPPNW Veranstaltung "Eine Herausforderung unserer Zeit: Der Rückbau von Atomkraftwerken" vom 17. November ...
    Veröffentlicht um 22.11.2016, 00:20 von Claudia Bürgler
  • Ärzte plädieren eindringlich für den Atomausstieg Wolfgang Südbeck-Baur, 10.11.2016, Aufbruch. Das Ärztekomitee für den Atomausstieg ist enttäuscht über die ablehnende Haltung der Bundesrätin zur Atomausstiegsinitiative. Sie gefährde den Atomausstieg und die Energiewende grundsätzlich ...
    Veröffentlicht um 11.11.2016, 01:46 von Claudia Bürgler
  • JA zum Atomausstieg : Ärztliches Plädoyer für die Gesundheit – JETZT und nicht erst in einigen Jahren !   Offener Brief des Ärztekomitees für den Atomausstieg an Frau Bundesrätin Doris Leuthard vom 28.10.2016 JA zum Atomausstieg : Ärztliches Plädoyer für die Gesundheit – JETZT und nicht erst in einigen ...
    Veröffentlicht um 28.10.2016, 01:23 von Claudia Bürgler
  • Ärztinnen und Ärzte für den Atomausstieg JA zum geordneten Atomausstieg am 27. November 2016 Geschätzte Ärztinnen und Ärzte Am 27. November 2016 stimmen wir über die Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)» ab ...
    Veröffentlicht um 19.09.2016, 03:17 von Claudia Bürgler
  • Neue Studie zur Halbzeit des Atomausstiegs: Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je - fossile Reserveleistung ersetzbar http://www.presseportal.ch/de/pm/100050042/100792295Greenpeace Energy eGHamburg (ots) - Die Stabilität der deutschen Stromversorgung hat sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie ...
    Veröffentlicht um 06.09.2016, 04:55 von Claudia Bürgler
  • Folgen von Fukushima Zur Belastung von Milchzähnen japanischer Kinder mit radioaktivem Strontium – Erste ErgebnisseVon Markus Zehringer, Michael Wagmann, Martin Walter und Eisuke Matsuihttp://www.strahlentelex.de/Stx_16_706-707_S01-03.pdf
    Veröffentlicht um 06.06.2016, 23:57 von Claudia Bürgler
  • 30 Jahre nach Tschernobyl, 5 Jahre nach Fukushima: Die Folgen der AKW-Katastrophen für die Gesundheit ... und was wir als Ärztinnen und Ärzte tun können Interdiziplinäre Fortbildung von PSR / IPPNW Vorstandsmitglied, Dr.med. Claudio Knüsli.
    Veröffentlicht um 10.05.2016, 00:03 von Claudia Bürgler
  • WoZ, 10.3.2016: Strahlengrenzwerte für Lebensmittel Blind in der Katastrophe Fünf Jahre nach der AKW-Katastrophe von Fukushima plant die Schweiz, die Strahlengrenzwerte für Lebensmittel abzuschaffen. Die Kantonslabors, die bislang systematisch radioaktiv belastete Lebensmittel gemessen haben, stehen vor dem Aus ...
    Veröffentlicht um 10.03.2016, 01:07 von Claudia Bürgler
  • Our Lessons from Fukushima: New Concerns for the Future from Akio Matsumura This week people across the world are commemorating the fifth anniversary of the worst nuclear power accident in history, which occurred at the Fukushima Daiichi Power Plant in Japan on ...
    Veröffentlicht um 09.03.2016, 00:06 von Claudia Bürgler
  • 30 Jahre Tschernobyl, 5 Jahre Fukushima, Beznau? TSCHERNOBYL HEUTE Ein Denkanlass Sonntag, 24. April 2016, 10.45 Uhr Stattkino Luzern, Bourbaki PanoramaProgramm untenstehend
    Veröffentlicht um 02.03.2016, 02:16 von Claudia Bürgler
  • Fukushima – Deep Trouble by Robert Hunziker FEBRUARY 22, 2016, www.counterpunch.orgThe Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant disaster may go down as one of history’s boundless tragedies and not just because of a nuclear ...
    Veröffentlicht um 25.02.2016, 01:22 von Claudia Bürgler
  • «Schleunigst sanieren oder Konkurs anmelden» von Susan Boos, WoZ,7.1.2016 Die beiden Betreiber der Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt haben ihre Bilanzen frisiert. Das zeigt ein unabhängiger Finanzexperte. Wird eine neue Bilanzierungsmethode etwas ändern? Von Susan Boos Der unabhängige Basler Finanzexperte ...
    Veröffentlicht um 22.01.2016, 01:32 von Claudia Bürgler
  • Atomausstieg praktisch annulliert Bern, 23.09.2015 – Der Ständerat hat bei der Konkretisierung des Atomausstiegs die minimalsten Fortschritte des Nationalrates auf der ganzen Linie zunichte gemacht: Es gibt weder eine verbindliche Fixierung von ...
    Veröffentlicht um 24.09.2015, 00:40 von Claudia Bürgler
  • Cornelia Hesse erhält den "Nuclear Free Future Award" Die Macht des klaren Blickes. Von Christoph Pfluger Zeitpunkt.chDie 71-jährige Zürcher Wissenskünstlerin Cornelia Hesse erhält den «Nuclear Free Future Award» für ihre jahrzehntelange Arbeit über die schädliche ...
    Veröffentlicht um 19.08.2015, 00:25 von Claudia Bürgler
  • Lehren für Mühleberg. Heikle menschliche Faktoren beim AKW-Rückbau NZZ. 12.6.2015 von Davide Scruzzi. Beim Rückbau des AKW Mühleberg stehen technische Probleme nicht im Zentrum, wie ein Blick auf Deutschland zeigt. Herausforderungen sind die Motivation der Mitarbeiter ...
    Veröffentlicht um 15.06.2015, 03:16 von Claudia Bürgler
  • Fukushima-Newsletter vom 11.3.2015 der IPPNW Deutschland. Zum 4. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe:- Gesundheitliche Folgen von Fukushima – Update 2015 - Rückkehr trotz Strahlenbelastung? - Japans Ex-Premier Naoto Kan vier Jahre nach Fukushima - Der Kampf mit dem kontaminierten Wasser ...
    Veröffentlicht um 12.03.2015, 01:46 von Claudia Bürgler
  • Die Folgen radioaktiver Niedrigstrahlung In Genf diskutierten Wissenschaftler die neuesten Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Folgen, die bereits bei geringer radioaktiver Strahlung auftreten. 6.3.2015 Allianz AtomaustiegAnlässlich der Tagung von «Independent WHO ...
    Veröffentlicht um 12.03.2015, 01:31 von Claudia Bürgler
  • Weder Fisch noch Vogel: Energiewende ohne Atomausstieg Bern, 08.12.2014 – Die Allianz Atomausstieg (in der auch PSR/IPPNW Schweiz vertreten ist) kritisiert den inkonsequenten Nationalratsentscheid zum Atomausstieg scharf. Die Energiewende wurde bejaht ohne den rechtzeitigen Schritt ...
    Veröffentlicht um 09.12.2014, 02:01 von Claudia Bürgler
  • An alle Nationalrätinnen und - Räte! Minimierung der Laufzeiten der Schweizer AKWs PSR / IPPNWs persönlicher Brief an alle Nationalrätinnen und Räte vor der Wintersession. „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt,wir haben sie von unseren Kindern geliehen“(indianische ...
    Veröffentlicht um 04.12.2014, 01:48 von Claudia Bürgler
  • Atomausstieg: Die Zeichen stehen auf Sturm Medienkommentar der Allianz Atomausstieg www.atomausstieg.chBern, 29.10.2014 -  Die Energiekommission des Nationalrates will von verbindlich beschränkten AKW-Laufzeiten gar nichts mehr wissen. Sie schlägt einzig 10-jährige ...
    Veröffentlicht um 03.11.2014, 00:21 von Claudia Bürgler
  • Jodtabletten schützen nur bedingt und schaffen keine Sicherheit Medienmitteilung von Greenpeace, AefU und PSR/IPPNW Schweiz. 28.10.2014 Jodtabletten sind kein Wundermittel: Frühzeitig eingenommen schützen sie zwar die Schilddrüse gegen radioaktives Jod, nicht aber die restlichen Organe ...
    Veröffentlicht um 01.11.2014, 01:01 von Martin Walter
  • Fukushima Studien zeigen das schwere Erbe der Strahlung Eine Reihe von Studien über die Auswirkungen der Katastrophe von Fukushima zeigen den grossen Einfluss auch niedrig-dosierter ionisierender Strahlung.  Der  im Journal of Heredity (Volume 105, Issue 5, 710 ...
    Veröffentlicht um 17.10.2014, 05:08 von Martin Walter
  • Neunter World Nuclear Industry Status report (2014) - Pflichtlektüre! Vom Besten, diese Publikation von Mycle Schneider, Antony Froggatt et al.  Wer sich über die Nuklearindustrie informieren will und wer Argumente brauchen kann für seine Arbeit in Sachen Kernenergie, findet ...
    Veröffentlicht um 07.08.2014, 06:34 von Martin Walter
  • Akio Matsumura weist auf die Arbeit von Timothy Mousseau hin - genetische Folgen von low dose ionising radiation Akio whrote to Martin Walter: I am so pleased to introduce a summary (in english / in french) of the work of Timothy Mousseau, PhD, who has conducted research on the ...
    Veröffentlicht um 20.07.2014, 01:09 von Martin Walter
  • UN-Bericht unterschätzt die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima Am 2. April 2014 veröffentlichte der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) seinen Fukushima-Bericht. ÄrztInnen der atomkritischen Friedensnobelpreisorganisation IPPNW werfen diesem Bericht ...
    Veröffentlicht um 10.06.2014, 02:31 von Claudia Bürgler
  • Low level radiation – wo ist die epidemiologische Nachweisgrenze? Immer noch behauptet die offizielle Strahlenschutzcommunity und mit ihr die IAEA, dass unter einer Dosis von 100 mSv keine epidemiologischen Daten vorliegen, die einen Strahleneffekt im Sinne der Auslösung von ...
    Veröffentlicht um 30.12.2013, 10:33 von Martin Walter
  • Die Reise zum sichersten Ort der Erde - ein Film von Edgar Hagen Der Film läuft Ende Oktober in den Schweizer Kinos an. Eine Rehe von Veranstaltungen begleiten die Einführung des Filmes. Thematisiert wird das Problem radioaktiver Abfälle. Vorpremière in Zürich: Kino Riffraff ...
    Veröffentlicht um 06.10.2013, 03:28 von Martin Walter
  • Akio Matsumura - Hilferuf aus Japan Japan, Swallow Your Pride and Ask for HelpAkio Matsumara, published 3.9.2013Japan is an island nation, connected to the rest of the world through the Pacifi Ocean ...
    Veröffentlicht um 04.09.2013, 07:19 von Martin Walter
  • Unlösbare Probleme der Atomenergie - zB Entsorgung Ganz offensichtlich sind weltweit die Probleme mit der Entsorgung von radioaktiven Abfällen nicht gelöst und sie werden auch nie lösbar sein. Das einzige, was wir tun können ist Schadensbegrenzung über ...
    Veröffentlicht um 18.12.2013, 05:49 von Martin Walter
  • Japan’s Fault: The Risks of Mt. Fuji’s Eruption and Nuclear Power  by Akio Matsumura, July 31, 2013           Read in Japanese (日本語 ) / english linkWhat if Mt. Fuji erupts? The question seems random and provocative, but it is one we should be ...
    Veröffentlicht um 04.09.2013, 07:21 von Martin Walter
  • Finanzdebakel um ein kalifornisches Atomkraftwerk Finanzdebakel um ein kalifornisches AtomkraftwerkNZZ, 31.7.2013, Seite 5Stilllegung verschärft die Probleme bei der EnergieversorgungEin Leck in einem kalifornischen Kernkraftwerk liess die Öffentlichkeit vor eineinhalb Jahren ...
    Veröffentlicht um 31.07.2013, 23:16 von Martin Walter
  • Schweizer AKW zu unsicher NZZ am Sonntag 23.6.2013 - Meinungen, Seite 19Das Risiko der Schweizer Atomkraftwerke ist zu hochSchweizer AKW gehören zu den ältesten in Europa und stellen ein enormes Gefährdungspotenzial ...
    Veröffentlicht um 25.06.2013, 06:14 von Martin Walter
  • Gesundheitliche Folgen von Fukushima. Presseinformation der IPPNW Deutschland. Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vor. Der ...
    Veröffentlicht um 11.03.2013, 02:51 von Claudia Bürgler
  • Fukushima Gedenktag 9. März 2013 Setze ein friedliches und familienfreundliches Zeichen zum Gedenken an Fukushima.Am Samstag, 09.03.2013 von 13.00 –16.00 Uhr auf dem Münsterplatz in Bern!Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ...
    Veröffentlicht um 01.01.2016, 12:57 von Martin Walter
  • Aefu und PSR/IPPNW Stellungnahme zum Bericht "Zukunft Stromversorgung" der Akademien der Wissenschaften Der im Juli veröffentlichte Bericht "Zukunft Stromversorgung" http://www.proclim.ch/4dcgi/energy/all/Media?2402 der Akademien der Wissenschaften ergibt den Eindruck, dass neben den energiepolitischen Prognosen das menschliche ...
    Veröffentlicht um 14.01.2013, 03:11 von Claudia Bürgler
  • Stellungnahme zur Energiestrategie 2050 Bis Ende Januar läuft die Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050 des Bundesrats. PSR / IPPNW Schweiz begrüsst grundsätzlich die Stossrichtung des Bundesrates, er geht einen weiteren Schritt, um die Energiewende in der ...
    Veröffentlicht um 14.01.2013, 02:13 von Claudia Bürgler
  • Neuer Kurzfilm visualisiert Unfall in Mühleberg Mühleberg — was wenn?185’000 Menschen im Gebiet von Mühleberg über Bern und Sursee bis zur Reuss müssen ihre Häuser für immer verlassen. 10’000 km2 Land sind kontaminiert. Das ...
    Veröffentlicht um 11.10.2012, 06:22 von Claudia Bürgler
  • Nuclear-Free Future Award 2012 in Heiden, AR, Switzerland Am 29. September 2012 fand in Heiden auf Einladung von Dunant 2010plus/ IPPNW Schweiz und NFFA die Preis-Verleihung und das Symposium "ATOMFREI DENKEN" statt. Die Preisträger des Nuclear-Free ...
    Veröffentlicht um 31.10.2012, 04:17 von Claudia Bürgler
  • Déja vu - Missgebildete Schmetterlinge um Fukushima Gesunder Schmetterling Missgebildeter Schmetterling Nach Fukushima - Erste Mutationen bei Schmetterlingen 14. August 2012 Tageschau SFD DRS Die Schmetterlinge gelten als Bioindikatoren: Veränderungen bei Schmetterlingen deuten auf Veränderungen im gesamten Ökosystem ...
    Veröffentlicht um 15.08.2012, 01:35 von Martin Walter
  • Weiterer Erfolg für Mühleberg-Gegner Gegner des Atomkraftwerks Mühleberg haben einen weiteren Erfolg verbuchen können. Gemäss einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts muss das Uvek ein Gesuch um Entzug der Betriebsbewilligung inhaltlich prüfen. Das Infrastrukturdepartement wollte nicht ...
    Veröffentlicht um 09.08.2012, 03:56 von Martin Walter
  • Nuclear energy - it is over Für neue AKW fehlt es weltweit an InvestorenFukushima beschleunige den Abstieg der Kernkraftwerke, heisst es im «World Nuclear Industry Status Report 2012». NZZ am Sonntag 8.7.2012Mycle ...
    Veröffentlicht um 03.08.2012, 05:06 von Martin Walter
  • Fukushima-Katastrophe: Justiz nimmt Verantwortliche ins Visier Die japanische Justiz hat nach Meldungen von Medien die Strafverfolgung gegen die Verantwortlichen der Atomkatastrophe von Fukushima aufgenommen. Die Ermittlungen sollen sowohl die Betreiberfirma Tepco (Hauptsitz in Tokyo links im ...
    Veröffentlicht um 02.08.2012, 00:28 von Martin Walter
  • Der "final report" der japanischen unabhängigen Kommission über "Fukushima" ist publiziert Beängstigend ist das alles. Das Versagen der Betreiber, der japanischen Administration, der Sicherheitsbehörden und der Regierung Japans ist eklatant. Weinberg lässt grüssen, und Fukushima widerlegt seine These von sauberer Energie ...
    Veröffentlicht um 03.08.2012, 09:15 von Martin Walter
  • Japan wieder unter Atomstrom NZZ online 5.7.2012 Um Stromknappheit im Sommer zu vermeiden, setzt Japan wieder auf Atomstrom. Ein Reaktor in Ohi wurde wieder in Betrieb genommen, der wie alle anderen Kernkraftwerke ...
    Veröffentlicht um 05.07.2012, 04:57 von Martin Walter
  • Sekundärprophylaxe nach einem SuperGau - ein Vorschlag von PSR/IPPNW/Schweiz What strategy of secondary prevention after a nuclear beyond design-basis accident? Martin Walter, MD, Michel Fernex, Professor and MD., Claudio Knüsli, MD (members of the board of IPPNW ...
    Veröffentlicht um 18.08.2012, 08:48 von Martin Walter
  • Zustand der japanischen AKW 26.3.2012 Zur Zeit ist nur ein Reaktor von 54 insgesamt am Netz. Alle anderen sind abgeschaltet. Teils wegen des Erdbebens oder auf Befehl der Regierung (17), teils wegen Wartungsarbeiten (36). Ende ...
    Veröffentlicht um 10.04.2012, 09:20 von Martin Walter
  • Die Strahlenlast im Pazifischen Ozean nach dem Fukushimaunfall Fukushima-derived radionuclides in the ocean and biota off JapanAbstract pnas.1120794109 www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1120794109 The Tohoku earthquake and tsunami of March 11 ...
    Veröffentlicht um 06.04.2012, 20:22 von Martin Walter
  • Das Atomkraftwerk Penly in der Nordwestnormandie hat gebrannt und hat Wasser aus dem Primärkühlkreislauf verloren Französisches Akw Penly bleibt vorerst abgeschaltet (AFP) – 6.4.2012  Paris — Nach dem Austritt radioaktiven Wassers und einem Brand im Atomkraftwerk Penly in Nordwestfrankreich bleibt der Reaktorblock Zwei vorerst abgeschaltet ...
    Veröffentlicht um 06.04.2012, 10:53 von Martin Walter
  • TEPCO - Der Betreiber von Fukushima Daiichi vor dem Konkurs 30. März 2012, Neue Zürcher ZeitungTepco fordert eine weitere Billion YenDie japanische Regierung will Mitsprache beim AKW-BetreiberGer. Tokio ⋅ Um eine Insolvenz abzuwenden, hat die Betreibergesellschaft des ...
    Veröffentlicht um 06.04.2012, 07:44 von Martin Walter
  • Mühleberg ist nicht sicher Ein Film von Jürg Joss zeigt es: Mühleberg ist keineswegs sicher Schauen Sie mal rein! Der Staudamm Wohlensee ist das grosse Problem, das von unseren Politikern und von den Sicherheitsbehörden ...
    Veröffentlicht um 01.04.2012, 13:07 von Martin Walter
  • Fukushima lässt grüssen Das Buch von Susan Boos ist seit 9.3.2012 im Buchhandel erhältlich. Susan Boos hat in Japan und in der Schweiz recherchiert über den Unfall in Fukushima und den ...
    Veröffentlicht um 20.03.2012, 13:09 von Martin Walter
  • Unter Kontrolle? - Radioaktivität in Atomindustrie und Medizin 26. April 2012, SolothurnForum Medizin & UmweltIst die Schweiz auf eine atomare Katastrophe vorbereitet? Kann die Bevölkerung rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden? Welche Gefahren drohen für Mensch und Umwelt ...
    Veröffentlicht um 26.03.2012, 01:38 von Claudia Bürgler
  • Japan fast ohne Atomstrom Ende März werden die beiden letzten Atomkraftwerke des Landes wegen Wartungsarbeiten vom Netz genommen. (Bild: Keystone / AP) Erdöl- und Gaskraftwerke füllen die EnergielückeNZZ 10.3.2012Obschon ein Jahr ...
    Veröffentlicht um 10.03.2012, 04:51 von Martin Walter
  • Aus für das AKW Mühleberg? Ja das wars! Betrieb des KKW Mühleberg wird bis Mitte 2013 befristet7. März 2012, 15:13, NZZ Online«Erhebliche offene sicherheitsrelevante Fragen»Mit Blick auf Risse im Kernmantel, die Erdbebensicherheit und eine ...
    Veröffentlicht um 07.03.2012, 11:56 von Martin Walter
  • Japan erwacht - Regierungskomitee publiziert einen Zwischenbericht Was sind die relevanten Ereignisse, die zum SuperGau von Fukushima geführt haben? War das Erdbeben vom 11.3.2011 alleine schuld an der Reaktorkatastrophe? Brauchte es den Tsunami als zusätzlichen ...
    Veröffentlicht um 01.02.2012, 11:26 von Martin Walter
  • Der Ausstieg muss in die Bundesverfassung Atomausstiegsinitiative Die von einer breiten Trägerschaft (u.a. auch von PSR/ IPPNW Schweiz) unterstützte Atomausstiegsinitiative will den Betrieb von Atomkraftwerken verbieten. Nach einer maximalen Laufzeit von 45 Jahren sollen alle ...
    Veröffentlicht um 21.01.2012, 13:27 von Martin Walter
  • Atomausstieg Pressemitteilung français  / englishDie AerztInnen für Soziale Verantwortung / zur Verhütung des Atomkriegs (PSR/IPPNW, Friedensnobelpreis 1985) Schweiz haben mit Genugtuung den gestrigen Entscheid des Ständerates in Sachen Atomausstieg zur Kenntnis genommen ...
    Veröffentlicht um 29.09.2011, 06:41 von Martin Walter
  • Explosion in den Atomanlagen von Marcoule In Marcoule, 30 km nördklich von Avignon, wo drei alte, stillgelgte Reaktoren stehen, werden einerseits MOX-Brennelemente hergestellt und andererseits leicht belasteter radioaktiver Abfall verbrannt. Am 12.9.2011 explodierte ...
    Veröffentlicht um 17.09.2011, 02:50 von Martin Walter
  • Keine Hinweise auf auf ein erhöhtes Kinderkrebsrisiko? "Keine Hinweise auf ein erhöhtes Kinderkrebsrisiko in der Nähe von Kernkraftwerken" - unter diesem Titel war die Kommunikation der Resultate der Canupisstudie von den Autoren der Studie an die Presse getragen ...
    Veröffentlicht um 13.08.2011, 09:20 von Martin Walter
  • Pressemitteilung zu CANUPIS 15. Juli 2011 CANUPIS-Resultate: Den Medien fehlten Informationen zu AKW und KinderkrebsIn der Medienkonferenz zur CANUPIS-Studie vom 12.7.2011 an der Universität Bern informierten die Autoren des ISPM über ...
    Veröffentlicht um 17.07.2011, 06:57 von Martin Walter
  • Statistische Nachweiskraft der CANUPIS-Studie ungenügend 12.7.2011 CANUPIS-Studie: Häufung von Leukämien bei Kleinkindern nicht ausgeschlossen In der Medienmitteilung des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern vom 12.7.2011 orten wir von PSR ...
    Veröffentlicht um 25.07.2011, 08:14 von Martin Walter
  • Fukushima Dai-ichi - der SuperGAU Am 11.3.2011 ereignete sich im Nordosten Japans eines der schwersten Erdbeben. Ein Tsunami mit bis 14 Meter hoher Flutwelle überschwemmte anschliessend die Nordostküste des Landes und schickte 3 ...
    Veröffentlicht um 25.08.2013, 10:44 von Martin Walter
  • Nationalrat bestätigt Energiewende.   Die Allianz «Nein zu neuen AKW» ist über den Entscheid des Nationalrates sehr erfreut. Mit dem Ja zum Atomausstieg wird die neue Energiepolitik des Bundesrates bestätigt. 101 Parlamentarierinnen und Parlamentarier ...
    Veröffentlicht um 03.07.2011, 02:41 von Martin Walter
  • Atomenergie und Gesundheitsrisiken Offener Brief der Schweizer Sektion der PSR / IPPNW (Ärztinnen und Ärzte für Soziale Verantwortung / zur Verhütung des Atomkrieges) und der AefU (Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz) vom 3. Juni 2011 ...
    Veröffentlicht um 16.06.2011, 06:25 von Martin Walter
  • Tschernobyl – Fukushima: ärztliche Verantwortung in der Atompolitik PSR / IPPNW Artikel Schweizerische Aerztezeitung Nummer 21, Mai 2011Ionisierende Strahlung erzeugt maligne Tumoren und genetische Schäden. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass Strahlenbelastungen auch transgenetisch schädlich sein können ...
    Veröffentlicht um 09.07.2011, 10:39 von Martin Walter
  • WHO soll objektiv über gesundheitliche Gefahren informieren Atomunfall in Fukushima. Pressemitteilung der IPPNW Deutschland vom 22.3.2011. more
    Veröffentlicht um 08.06.2011, 23:55 von Martin Walter
  • Radioaktive Verstrahlung der Bevölkerung durch Atomkraftwerkunfälle in Japan. (Pressemitteilung vom 14.3.2011)  Radioaktive Verstrahlung der Bevölkerung durch Atomkraftwerkunfälle in Japan Die PSR / PPNW Schweiz - die Ärztinnen und Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges und für Soziale Verantwortung - nehmen ...
    Veröffentlicht um 08.06.2011, 23:22 von Martin Walter
  • Presseerklärung PSR/IPPNW Schweiz vom 26.11.2009 zur Diskussion über die statistische Nachweiskraft der CANUPIS-Studie Ungenügende statistische Nachweiskraft für Schweizer Studie zu Kinderkrebs um Atomkraftwerke? Seit dem 1. Sept. 2008 wird an der Schweizer CANUPIS-Studie gearbeitet, mit Ergebnissen ist 2011 zu rechnen. CANUPIS steht ...
    Veröffentlicht um 12.07.2011, 12:49 von Martin Walter
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Fukushima Daiichi - Reaktorblock 2

veröffentlicht um 15.02.2017, 07:20 von Martin Walter   [ aktualisiert: 15.02.2017, 07:22 ]

Extrem hohe Strahlendosen wurden im Containment von Reaktorblock 2 in Fukushima Daiichi geme
ssen. Was passiert bei einem nächsten grösseren Erdbeben? Lesen Sie auf der Homepage von Akio Matsumura einen Beitrag dazu. Welche Auswirkung würde ein groser realse für den pazifischen Ozean haben? FR/EN

Leibstadt darf nicht wieder ans Netz...

veröffentlicht um 02.02.2017, 02:21 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert: 06.02.2017, 07:13 ]

Obwohl nicht geklärt ist, warum die Kühlung der Brennstäbe über einen grösseren Zeitpunkt nicht funktioniert hat, soll das AKW Leibstadt in den nächsten Tagen wieder ans Netz gehen.
Für uns ÄrztInnen ist  klar, dass man das AKW nicht wieder anfahren darf, bevor nicht restlos aufgedeckt  ist, wo die Ursache für den
Sachschaden an den Brennstäben liegt. Und bevor die Ursache und der Schaden kompetent behoben ist.
Dazu ein ausführlicher, informativer Bericht auf SRF
Rundschau Mittwoch 1.2.2017

Natürlich sind wir enttäuscht!

veröffentlicht um 28.11.2016, 07:00 von Claudia Bürgler

Die Schweizer Bevölkerung hat die Chance für einen geordneten Atomausstieg verpasst, was wir sehr bedauern. Die Prozentzahl der Ja-Stimmen zeigt aber, dass ein grosser Teil der Bevölkerung unsere Sorgen teilt! Wir möchten uns herzlich für Ihre Unterstützung bedanken, für Ihr Engagement im AerztInnenkomitee, aber auch für alle Ihre anderen Einsätze im Abstimmungskampf. Es gilt nun weiterzumachen, zbs. möchten wir verhindern, dass Beznau 1 wieder ans Netz gehen kann, die Entscheidungen des ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) müssen genaustens überwacht und wenn nötig öffentlich angeprangert werden. Aber auch die ungelöste Abfallentsorgung, und der Uranabbau, der immense Schädigungen auf Umwelt und Gesundheit der oft Indigenen Bevölkerung verursacht, verlangen unseren Einsatz. Wir bleiben am Ball!

Die ältesten AKW der Welt stehen in der Schweiz

veröffentlicht um 22.11.2016, 00:23 von Claudia Bürgler

https://www.youtube.com/watch?v=Od-S71YOP5A&t=5s
Atomexperte und -Kritiker Jürg Joss berichtet eindrücklich über die Risiken der Atomkraft und auch die verheerenden oekonomischen Aspekte dieser Technologie

„Abfall-Entsorgung: welche konkreten Lösungsmöglichkeiten sind aktuell beim Rückbau der Werke denkbar“

veröffentlicht um 22.11.2016, 00:05 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert: 22.11.2016, 00:20 ]

Vortrag von Marcos Buser (Geologe, Zürich, bis 2012 Mitglied der Kommission für Nukleare Sicherheit)
anlässlich der PSR/IPPNW Veranstaltung "Eine Herausforderung unserer Zeit: Der Rückbau von Atomkraftwerken" vom 17. November 2016 in Bern.


Ärzte plädieren eindringlich für den Atomausstieg

veröffentlicht um 11.11.2016, 01:46 von Claudia Bürgler

Wolfgang Südbeck-Baur, 10.11.2016, Aufbruch.

Das Ärztekomitee für den Atomausstieg ist enttäuscht über die ablehnende Haltung der Bundesrätin zur Atomausstiegsinitiative. Sie gefährde den Atomausstieg und die Energiewende grundsätzlich, kritisieren die Ärzte in einem Offenen Brief.

Von Wolf Südbeck-Baur

In dem Offenen Brief an Energieministerin Doris Leuthard macht das Ärztekomitee für den Atomausstieg keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die verwässernde Argumentation der Magistratin. Trotz der von Bundesrat und Parlament 2011 nach dem GAU in Fukushima eingeleiteten Energiewende und dem damaligen Bekenntnis zum Verzicht auf die Kernenergie vermissen die Ärzte bei Doris Leuthard den „Blick für das Hauptrisiko eines atomaren Unfalls – eine Kernschmelze – in einem der Schweizer Kernkraftwerke“. Nach Angaben des Ärztekomitees für den Atomausstieg komme die Risikoanalyse einer internationalen Forschungsgruppe in Zusammenarbeit mit der ETH zum Schluss, „dass das Risiko eines atomaren Unfalls viel höher ist als bisher angenommen. Sie geht von einer 50prozentigen Wahrscheinlichkeit aus, dass sich ein Unfall wie in Fukushima oder Tschernobyl in den nächsten 60 -150 Jahren wiederholt.“

Atomunfall jederzeit möglich. Gegenüber den Befürchtungen von Bundesrätin Doris Leuthard, der Atomausstieg bringe Energieversorgungslücken, verteuere die Stromrechnung und überlaste das Stromnetz verweist das Ärztekomitee auf das lebensbedrohliche Risiko, dass es „in der Schweiz jederzeit zu einem atomaren Unfall kommen kann“. Die Konsequenzen für die dicht besiedelte Schweiz wären enorm. Dieses auch der Bundesrätin bewusste „nukleare Restrisiko“ dürfe nicht in einem Nebensatz abgetan werden. „Es besteht unabhängig davon, ob eine Aufsichtsbehörde wie das ENSI eine ausreichende Sicherheit bescheinigt oder nicht.“

Schutz der Bevölkerung hat Vorrang. Ihre Besorgnis unterstreicht das Ärztekomitee für den Atomausstieg mit einem Verweis auf die tägliche Praxis der Mediziner: „Oft hören wir die Fragen: Frau Doktor, kann ich geheilt werden? Herr Doktor, werde ich diese Operation überleben? Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit, eine Komplikation zu erleiden, als gering eingeschätzt wird, müssen wir die Patienten darüber informieren und die Konsequenzen für den einzelnen klar darlegen. Denn die reine Feststellung, dass ein Schaden selten vorkommt, nützt einem Betroffenen herzlich wenig.“ Zu Recht betonen die Mediziner: „Die Sicherheit und der Schutz der Schweizer Bevölkerung muss allem voran gestellt werden.“ Daher erwarten sie von den Politikern, „dass sie die gesundheitliche Tragweite in ihre Entscheide einbeziehen und sich am 27.11.2016 unbefangen von wirtschaftlichen Überlegungen verantwortungsvoll für ein Ja zum Atomausstieg einsetzen“.

Fotolegende: Mutter mit ihrem Kind, das nach dem Tschernobyl-GAU an Leukämie erkrankte. Rechts im Bild: Dr. Claudio Knüsli vom Ärztekomitee für den Atomausstieg (Foto: Wolf Südbeck-Baur)

www.ippnw.ch

http://www.aufbruch.ch/6423

JA zum Atomausstieg : Ärztliches Plädoyer für die Gesundheit – JETZT und nicht erst in einigen Jahren !

veröffentlicht um 28.10.2016, 01:21 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert: 28.10.2016, 01:23 ]

 

Offener Brief des Ärztekomitees für den Atomausstieg an Frau Bundesrätin Doris Leuthard vom 28.10.2016

JA zum Atomausstieg : Ärztliches Plädoyer für die Gesundheit – JETZT und nicht erst in einigen Jahren !

Sehr geehrte Frau Bundesrätin

Der Bundesrat und das Parlament hat 2011 die Energiewende unter dem Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima eingeleitet. Ausschlaggebend war dabei das Bewusstsein, dass die gewaltigen Risiken der Atomtechnologie für Leib und Leben höher gewichtet werden müssen als wirtschaftliche Gesichtspunkte. Ihre damalige magistrale Weitsicht im Dienste der Volksgesundheit verdient auch heute noch grosse Anerkennung.

Ihre jetzige ablehnende Haltung zur Atomausstiegsinitiative enttäuscht uns jedoch. Sie verwässert das ursprüngliche, verantwortungsvolle Bekenntnis zum Verzicht auf die Kernenergie, ja sie gefährdet den Atomausstieg grundsätzlich. Für uns ist nach erkannter Diagnose selbstverständlich, einem Patienten eine indizierte Therapie JETZT – und nicht erst irgendwann in der Zukunft – zu empfehlen. Kein Mensch würde verstehen, wenn wir einem Patienten mit Angina pectoris die zügige Einleitung der Behandlung erst in einem Jahr vorschlagen!

Ferner sind wir bei unserer täglichen Arbeit in der Medizin gewohnt, gesundheitliche Risiken abzuwägen. Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen erwarten von uns dabei in erster Linie, dass wir sie über die grossen Risiken informieren. Oft hören wir die Fragen: Frau Doktor, kann ich geheilt werden? Herr Doktor, werde ich diese Operation überleben? Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit, eine Komplikation zu erleiden, als gering eingeschätzt wird, müssen wir die Patienten darüber informieren und die Konsequenzen für den einzelnen klar darlegen. Denn die reine Feststellung, dass ein Schaden selten vorkommt, nützt einem Betroffenen herzlich wenig.                                                                                                                                 

Wir vermissen in Ihrer Argumentation diesen Blick für das Hauptrisiko eines atomaren Unfalls – eine Kernschmelze – in einem der Schweizer Kernkraftwerke. Die Risikoanalyse einer internationalen Forschungsgruppe in Zusammenarbeit mit der ETH kommt zum Schluss, dass das Risiko eines atomaren Unfalls viel höher ist als bisher angenommen. Sie geht von einer 50%-igen Wahrscheinlichkeit aus, dass sich ein Unfall wie in Fukushima oder Tschernobyl in den nächsten 60 -150 Jahren wiederholt. Das Risiko in unserem Land wird von Versicherungen derart hoch eingeschätzt, dass es schweizweit keine Versicherung gibt, die bereit wäre, dafür eine Police auszustellen. Bei einem grossen atomaren Kraftwerkunfall ist von einer Schadensumme im hohen vierstelligen Milliardenbereich auszugehen.

In der Schweiz kann es jederzeit zu einem atomaren Unfall kommen. Die Konsequenzen für unser dicht besiedeltes kleines Land wären enorm. Dieses Ihnen bewusste „nukleare Restrisiko“ darf nicht in einem Nebensatz abgetan werden. Es besteht unabhängig davon, ob eine Aufsichtsbehörde wie das ENSI eine ausreichende Sicherheit bescheinigt oder nicht.

Auch wir Ärztinnen und Ärzte sind uns der Umweltbelastung durch Stromerzeugung in thermischen Kraftwerken bewusst. Sie kann jedoch nicht als Argument gegen einen zügigen Atomausstieg gelten, da moderne fortschrittliche Alternativen bereits jetzt bestehen und weltweit technisch rasche Fortschritte aufweisen. Die Industrie und das Gewerbe sind sich des dringenden Innovationsbedarfs im Energiesektor bewusst und handeln erfolgreich – Hand aufs Herz: Hätten Sie zu Beginn Ihrer Laufbahn als Politikerin damit gerechnet, dass Sie sich 2014 als Bundesrätin 100% elektromobil fortbewegen würden?

Aus ärztlicher Erfahrung wissen wir, dass gesundheitsschädigende Technologien durch die Wirtschaft leider über viele Jahrzehnte aus kurzsichtigen, finanziellen Interessen gegen besseres Wissen beibehalten werden. Am Beispiel der Asbestverwertung mussten auch Politiker lernen, dass ärztliche Warnungen ernst zu nehmen sind. Das Lehrgeld bezahlten - und bezahlen noch immer - Patienten, ihre Angehörigen und die öffentliche Hand. Heute ist der Verzicht auf Asbest im Bauwesen selbstverständlich.

Die Sicherheit und der Schutz der Schweizer Bevölkerung muss allem voran gestellt werden. Wir erwarten deshalb von den Politikern, dass sie die gesundheitliche Tragweite in ihre Entscheide einbeziehen. Wir hoffen, dass sie sich am 27.11.2016 unbefangen von wirtschaftlichen Überlegungen verantwortungsvoll für ein Ja zum Atomausstieg einsetzen.

 Mit freundlichen Grüssen

Für das Komitee „Ärztinnen und Ärzte für den Atomausstieg“:

 

Dr. med. Peter Kälin              Dr. med. Bettina Wölnerhanssen                Dr. med. Claudio Knüsli

Co-Präsident                          Co-Präsidentin

Ärztinnen und Ärzte für den Atomausstieg

veröffentlicht um 19.09.2016, 03:17 von Claudia Bürgler

JA zum geordneten Atomausstieg am 27. November 2016

Geschätzte Ärztinnen und Ärzte

Am 27. November 2016 stimmen wir über die Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)» ab. Für die JA-Kampagne brauchen wir dringend: Sie!

Machen Sie mit beim Komitee «Ärztinnen und Ärzte für den Atomausstieg»

Ein schwerer Atomunfall kann gerade in den veralteten Atomkraftwerken der Schweiz jederzeit passieren. Das hätte für uns alle verheerende Folgen. Ganze Landstriche wären verseucht und unbewohnbar. Hunderttausende Menschen müssten evakuiert werden. Wie? Wohin? Auch fünf Jahre nach Fukushima ist der Schweizer Bevölkerungsschutz nicht auf eine solche Atomkatastrophe vorbereitet. Ärztinnen und Ärzte könnten den Menschen kaum helfen.

Der einzig mögliche Schutz ist Prävention. Stellen wir die Atomkraftwerke geordnet ab. Beginnen wir am 27. November 2016 damit.

Das Komitee «Ärztinnen und Ärzte für den Atomausstieg» ist eine gemeinsame Aktion der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) sowie der ÄrztInnen für soziale Verantwortung/zur Verhütung eines Atomkrieges (PSR/IPPNW Schweiz). Im Namen der Unterzeichnenden setzt sich das Komitee mit einer Medienkonferenz, Medienmitteilungen, eigenen Inseraten und Social Media für die Atomausstiegsinitiative ein. Ihr Beitritt ist ein kleiner Aufwand mit grosser Wirkung. Stellen Sie uns Ihre Glaubwürdigkeit bei Bevölkerung und Medien zur Verfügung. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. Peter Kälin, Präsident AefU, Leukerbad (VS)

Dr. med. Jean-Jacques Fasnacht, Präsident PSR/IPPNW, Marthalen (ZH)

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Neue Studie zur Halbzeit des Atomausstiegs: Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je - fossile Reserveleistung ersetzbar

veröffentlicht um 06.09.2016, 04:55 von Claudia Bürgler

http://www.presseportal.ch/de/pm/100050042/100792295
Greenpeace Energy eG
Hamburg (ots) - Die Stabilität der deutschen Stromversorgung hat sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Obwohl in der ersten Halbzeit des 2011 begonnenen und auf elf Jahre angelegten Atomausstiegs bislang neun Reaktoren mit einer Leistung von rund zehn Gigawatt weitgehend durch wetterabhängige erneuerbare Energien ersetzt wurden, ist die Stromversorgung deutlich seltener ausgefallen. Zudem mussten die Netzbetreiber seit 2011 weit seltener Ungleichgewichte mit so genannter "Regelleistung" ausgleichen. Energy Brainpool führt dies auf eine bessere nationale und internationale Zusammenarbeit der Übertragungsnetzbetreiber sowie auf eine Stärkung des kurzfristigen Stromhandels zurück.

"Die gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung der europäischen AKW-Lobby, die Atomkraft garantiere eine besonders stabile Stromversorgung, ist falsch", sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Derzeit planen zahlreiche europäische Staaten den Bau von Atomkraftwerken. Großbritannien will im Herbst endgültig über den Bau des AKWs Hinkley Point C entscheiden, Ungarn plant am Standort Paks einen Reaktorbau mit russischer Beteiligung.

Für die Bewertung der Versorgungssicherheit hat Energy Brainpool mehrere Faktoren betrachtet: Laut dem von der Bundesnetzagentur jährlich erhobenen Index - dem so genannten SAIDI - summierte sich die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung hierzulande im Jahr 2014 auf rund zwölf Minuten - deutlich kürzer als vor dem Atomausstieg: 2010 fiel der Strom noch knapp 15, im Jahr 2006 sogar mehr als 21 Minuten aus. "Ein hoher Anteil konventioneller Erzeugungsleistung - etwa aus Kernkraft - garantiert kein hohes Niveau an Versorgungssicherheit", so das Fazit von Studienleiter Thorsten Lenck.

Auch im internationalen Vergleich mit klassischen Atomländern schneidet Deutschland mit seinem relativ hohen Anteil erneuerbaren Stroms gut ab: Frankreich (81 Prozent Atom) und Ungarn (36 Prozent) kamen 2013 auf Ausfallzeiten von jeweils rund 68 Minuten. In Großbritannien (19 Prozent) fiel der Strom im Schnitt für immerhin 55 Minuten aus.

Im Jahr 2011 hatte die deutsche Bundesregierung den Atomausstieg beschlossen. Die seitdem abgeschalteten AKWs deckten mehr als zehn Prozent der Spitzenlast in Deutschland ab. Parallel dazu stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch von damals 20 auf inzwischen deutlich über 30 Prozent.

Die aktuelle Untersuchung zeigt zudem, dass sich klimaschädliche Kohlekraftwerke als Reserve für abgeschaltete AKWs schrittweise ersetzen lassen: "Bereits 2020 kann eine effiziente Steuerung bei Biomasseanlagen, Haushalten und Industrieanlagen die Spitzennachfrage um bis zu 4,4 Gigawatt reduzieren", so Lenck. Entsprechend seltener müssten dann fossile Kraftwerke die so genannte "gesicherte Leistung" bereitstellen. Eine weitere Schlüsselrolle zur Absicherung der Stromnachfrage könnten laut Energy Brainpool künftig Speichertechnologien wie Windgas (Power-to-Gas) übernehmen. Windgas nutzt überschüssigen Ökostrom, um Wasserstoff herzustellen, der im Gasnetz gespeichert, verbraucht oder in Gaskraftwerken wieder verstromt werden kann - die Technologie eignet sich damit auch, um Stromüberschüsse im Netz kostengünstiger abzufedern.

"Die Politik muss dringend dafür sorgen, dass eine flexible und dezentrale Technologie wie Windgas künftig nicht nur mithilft, Atomstrom zu ersetzen, sondern mittelfristig auch fossile Reserven verzichtbar machen kann", sagt Sönke Tangermann. Dies könne sogar die Versorgungssicherheit weiter stärken. Denn, so ein weiteres Fazit der Kurzstudie: "Während die Schwankungen bei wetterabhängigen erneuerbaren Energien in der Regel gut ausgeglichen werden, können bestimmte Wetterereignisse bei konventionellen Kraftwerken die Versorgungssituation verschärfen."

So mussten in den besonders heißen Sommern 2006 und 2007 mehrere deutsche Kohlekraftwerke gedrosselt oder gänzlich abgeschaltet werden, damit die Flusstemperaturen durch das Kühlwasser nicht über die zulässigen Grenzwerte anstiegen. Und niedrige Pegelstände von Flüssen führten bei Kohlekraftwerken im Dezember 2015 zu Versorgungsengpässen, weil die Meiler nicht mehr per Schiff mit Kohle beliefert werden konnten.

Redaktioneller Hinweis: Die Kurzstudie von Energy Brainpool finden Sie zum Download in deutscher und englischer Sprache unter www.greenpeace-energy.de/presse.html

Kontakt:

Greenpeace Energy eG
Christoph Rasch
Hongkongstr. 10
20457 Hamburg
Tel.: 040 / 808 110 - 658
christoph.rasch@greenpeace-energy.de

Folgen von Fukushima Zur Belastung von Milchzähnen japanischer Kinder mit radioaktivem Strontium –

veröffentlicht um 06.06.2016, 23:57 von Claudia Bürgler

Erste Ergebnisse
Von Markus Zehringer, Michael Wagmann, Martin Walter und Eisuke Matsui
http://www.strahlentelex.de/Stx_16_706-707_S01-03.pdf

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