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Aktuelle Mitteilungen

  • JO 2020 au Japon - Attention, zone radioactive! Suite à la décision de transférer la tenue du marathon à Sapporo, de nombreuses personnalités et associations écologiques interpellent Thomas Bach, le président du Comité International Olympique : la situation est ...
    Veröffentlicht um 14.11.2019, 05:11 von Claudia Bürgler
  • Atomkraft — keine Lösung für die Klimakrise Nachlese Konferenz. Cimate Crisis - Why nuclear is not helping. Im Oktober 2019 fand eine Konferenz von "Don't Nuke the Climate" und GLOBAL 2000 gegen Atomenergie als vermeintliche Klimaretterin statt ...
    Veröffentlicht um 25.10.2019, 03:45 von Claudia Bürgler
  • EUNUPRI2019: The European Nuclear Power Risk Study 2019 – Doctor’s warning for energy politicians and civil protection authorities Climate Crisis - Why nuclear is not helpingGOBAL 2000 Conference Vienna 8.10.2019Dr. med. Claudio Knüsli,FMH Internal Medicine / OncologyBoard member of PSR/IPPNW Switzerland(Physicians for ...
    Veröffentlicht um 09.10.2019, 03:31 von Claudia Bürgler
  • Ärzt*innen warnen vor “radioaktiven olympischen Spielen 2020” Pressemitteilung der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“Ein Jahr vor Beginn der Olympiade in Tokio - Der Super-GAU in Fukushima ist nicht unter Kontrolle Aktion "Radioactive Olympics" in Düsseldorf ...
    Veröffentlicht um 24.07.2019, 09:32 von Claudia Bürgler
  • Schwerer AKW-Unfall in der Schweiz – was wären die Folgen ? Die Studie EUNUPRI2019 (Veröffentlichung am 21.5.2019) unter der Leitung von Frédéric Piguet, PhD, in Umweltwissenschaften, Genf, analysiert Unfallsimulationen an unseren 4 Kernkraftwerken, die auf realen Wetterdaten des Jahres ...
    Veröffentlicht um 21.08.2019, 05:20 von Martin Walter
  • PSR/IPPNW schreibt offenen Brief an Prof. Prasser Herrn Prof. Dr. Horst-Michael Prasser ETH Zürich, Energy Science Center ML K 13 Sonneggstrasse 3 8092 ZürichBasel / Luzern, 23. April 2019Offener Brief an Prof. Prasser vom 23 ...
    Veröffentlicht um 04.07.2019, 23:16 von Claudia Bürgler
  • Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics Presseinformation vom 25. März 2019Internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan Morgen in einem Jahr, am 26. März 2020, beginnt der olympische Fackellaufs in der japanischen Präfektur ...
    Veröffentlicht um 25.03.2019, 08:40 von Claudia Bürgler
  • Atomkraft löst die Klimakrise nicht. In der Tat verschärft die weitere Nutzung von Atomkraft die globale Erwärmung durch die Verhinderung des Einsatzes von sauberen Energiesystemen. Abgesehen von einer Unzahl von anderen Problemen ist Atomkraft: Gegründet ...
    Veröffentlicht um 14.03.2019, 23:51 von Claudia Bürgler
  • Verantwortungslosigkeit im Kernkraftwerk Leibstadt: Politik, wach auf! Medienmitteilung PSR/ IPPNW Schweiz vom 8.2.2019. Seit vielen Monaten liegen sich ENSI – oberste schweizerische Strahlenschutzbehörde – und Öffentlichkeit wegen der Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke in den Haaren. Der Bundesrat ...
    Veröffentlicht um 08.02.2019, 14:17 von Claudia Bürgler
  • AKW Beznau: Ein rückwärtsgerichtetes Urteil Pressemitteilung der Schweizerischen Energiestiftung. 25. Januar 2019 Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen den Weiterbetrieb des AKW Beznau wegen mangelhafter Erdbebensicherheit abgewiesen. In seiner Begründung verweist es auf die historische ...
    Veröffentlicht um 30.01.2019, 07:42 von Claudia Bürgler
  • Ärztliche Gedanken zur Verordnungsrevision im Kernenergiebereich Cavete Collegae: ­Erosion des Strahlenschutzes! Claudio Knüsli, Martin Walter, Andreas Nidecker, Jacques Schiltknecht, Jacques Moser, Jean-Jacques Fasnacht, Bettina Wölnerhanssen Veröffentlichung: 30.05.2018 Schweiz Ärzteztg. 2018;99(22):703 ...
    Veröffentlicht um 12.06.2018, 01:25 von Claudia Bürgler
  • Es gibt keine ungefährliche Strahlung www.mensch-und-atom.org, Manuela Ziegler 2.2.2018.  Nicht nur hohe, auch niedrige Dosen ionisierender Strahlung können tödlich sein. Dies zeigt ein Vergleich neuer medizinischer Forschungen durch den ...
    Veröffentlicht um 27.02.2018, 01:35 von Claudia Bürgler
  • The Swedish Environmental Court’s NO to the final repository for spent nuclear fuel – a triumph for the environmental movement and the science 23 January 2018, MKG, the Swedish NGO Office for Nuclear Waste ReviewThe Swedish Environmental Court says no to the power industry’s Nuclear Waste Company SKB’s license application ...
    Veröffentlicht um 24.01.2018, 02:42 von Claudia Bürgler
  • Un flux empoisonné : Fukushima est un problème américain english versionhttp://akiomatsumura.comMise à jour sur la situation à Fukushima En décembre 2016, le gouvernement japonais a quasiment doublé ses prévisions concernant les coûts de la catastrophe ...
    Veröffentlicht um 03.01.2018, 02:26 von Claudia Bürgler
  • Atomstrom Klimafreundlich? – Der globale Süden sagt nein! Presseinfo Antiatombündnis Don’t nuke the climate. Anti-Atom- und Anti-Kohle-AktivistInnen aus fünf Kontinenten betonen Solidarität anlässlich der Klimakonferenz in Bonn06.11.2017Aus Anlass des Beginns ...
    Veröffentlicht um 13.12.2017, 00:12 von Claudia Bürgler
  • Nuclear issues, Nuclear Russia Rosatom loses hope in its international nuclear builds, eyes renewables Published on July 3, 2017 by Charles Digges A protest at the Pak-2 nuclear power plant in Hungary. (Photo courtesy of Ecodefense) Amid decreasing world demand for nuclear energy ...
    Veröffentlicht um 10.07.2017, 00:29 von Claudia Bürgler
  • Energiestrategie 2050: Ein JA für unsere Gesundheit Ein JA zur Energiestrategie 2050 schützt auch unsere Gesundheit. Deshalb haben sich über hundert ÄrztInnen, ZahnärztInnen und VeterinärInnen im ‹ÄrztInnen-Komitee Energiestrategie JA am 21. Mai 2017› zusammengeschlossen. Dies geht ...
    Veröffentlicht um 29.05.2017, 00:39 von Claudia Bürgler
  • Für ein energisches Ja! WoZ vom 20.4.2017. Standpunkt von Claudio Knüsli Zur Kritik an der Energiestrategie 2050 in der letzten WOZ: Eine Entgegnung aus sozialmedizinischer Sicht. Schon wieder eine Volksabstimmung mit einer ...
    Veröffentlicht um 24.04.2017, 01:06 von Claudia Bürgler
  • JA zur Energiestrategie 2050 am 21. Mai 2017 Geschätzte Ärztinnen und Ärzte Die Energiestrategie 2050 verlangt:Mehr Energieeffizienz bei Gebäuden, Geräten, in der Industrie und bei der Mobilität.Befristete Massnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energiequellen.Keine neuen Bewilligungen ...
    Veröffentlicht um 22.03.2017, 01:54 von Claudia Bürgler
  • Fukushima Daiichi - Reaktorblock 2 Extrem hohe Strahlendosen wurden im Containment von Reaktorblock 2 in Fukushima Daiichi gemessen. Was passiert bei einem nächsten grösseren Erdbeben? Lesen Sie auf der Homepage von Akio Matsumura einen ...
    Veröffentlicht um 15.02.2017, 07:22 von Martin Walter
  • Leibstadt darf nicht wieder ans Netz... Obwohl nicht geklärt ist, warum die Kühlung der Brennstäbe über einen grösseren Zeitpunkt nicht funktioniert hat, soll das AKW Leibstadt in den nächsten Tagen wieder ans Netz gehen. Für uns ...
    Veröffentlicht um 22.06.2017, 00:30 von Claudia Bürgler
  • Natürlich sind wir enttäuscht! Die Schweizer Bevölkerung hat die Chance für einen geordneten Atomausstieg verpasst, was wir sehr bedauern. Die Prozentzahl der Ja-Stimmen zeigt aber, dass ein grosser Teil der Bevölkerung unsere Sorgen ...
    Veröffentlicht um 28.11.2016, 07:00 von Claudia Bürgler
  • Die ältesten AKW der Welt stehen in der Schweiz Atomexperte und -Kritiker Jürg Joss berichtet eindrücklich über die Risiken der Atomkraft und auch die verheerenden oekonomischen Aspekte dieser Technologie
    Veröffentlicht um 22.11.2016, 00:23 von Claudia Bürgler
  • „Abfall-Entsorgung: welche konkreten Lösungsmöglichkeiten sind aktuell beim Rückbau der Werke denkbar“ Vortrag von Marcos Buser (Geologe, Zürich, bis 2012 Mitglied der Kommission für Nukleare Sicherheit)anlässlich der PSR/IPPNW Veranstaltung "Eine Herausforderung unserer Zeit: Der Rückbau von Atomkraftwerken" vom 17. November ...
    Veröffentlicht um 22.11.2016, 00:20 von Claudia Bürgler
  • Ärzte plädieren eindringlich für den Atomausstieg Wolfgang Südbeck-Baur, 10.11.2016, Aufbruch. Das Ärztekomitee für den Atomausstieg ist enttäuscht über die ablehnende Haltung der Bundesrätin zur Atomausstiegsinitiative. Sie gefährde den Atomausstieg und die Energiewende grundsätzlich ...
    Veröffentlicht um 11.11.2016, 01:46 von Claudia Bürgler
  • JA zum Atomausstieg : Ärztliches Plädoyer für die Gesundheit – JETZT und nicht erst in einigen Jahren !   Offener Brief des Ärztekomitees für den Atomausstieg an Frau Bundesrätin Doris Leuthard vom 28.10.2016 JA zum Atomausstieg : Ärztliches Plädoyer für die Gesundheit – JETZT und nicht erst in einigen ...
    Veröffentlicht um 28.10.2016, 01:23 von Claudia Bürgler
  • Ärztinnen und Ärzte für den Atomausstieg JA zum geordneten Atomausstieg am 27. November 2016 Geschätzte Ärztinnen und Ärzte Am 27. November 2016 stimmen wir über die Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)» ab ...
    Veröffentlicht um 19.09.2016, 03:17 von Claudia Bürgler
  • Neue Studie zur Halbzeit des Atomausstiegs: Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je - fossile Reserveleistung ersetzbar http://www.presseportal.ch/de/pm/100050042/100792295Greenpeace Energy eGHamburg (ots) - Die Stabilität der deutschen Stromversorgung hat sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie ...
    Veröffentlicht um 06.09.2016, 04:55 von Claudia Bürgler
  • Folgen von Fukushima Zur Belastung von Milchzähnen japanischer Kinder mit radioaktivem Strontium – Erste ErgebnisseVon Markus Zehringer, Michael Wagmann, Martin Walter und Eisuke Matsuihttp://www.strahlentelex.de/Stx_16_706-707_S01-03.pdf
    Veröffentlicht um 06.06.2016, 23:57 von Claudia Bürgler
  • 30 Jahre nach Tschernobyl, 5 Jahre nach Fukushima: Die Folgen der AKW-Katastrophen für die Gesundheit ... und was wir als Ärztinnen und Ärzte tun können Interdiziplinäre Fortbildung von PSR / IPPNW Vorstandsmitglied, Dr.med. Claudio Knüsli.
    Veröffentlicht um 10.05.2016, 00:03 von Claudia Bürgler
  • WoZ, 10.3.2016: Strahlengrenzwerte für Lebensmittel Blind in der Katastrophe Fünf Jahre nach der AKW-Katastrophe von Fukushima plant die Schweiz, die Strahlengrenzwerte für Lebensmittel abzuschaffen. Die Kantonslabors, die bislang systematisch radioaktiv belastete Lebensmittel gemessen haben, stehen vor dem Aus ...
    Veröffentlicht um 10.03.2016, 01:07 von Claudia Bürgler
  • Our Lessons from Fukushima: New Concerns for the Future from Akio Matsumura This week people across the world are commemorating the fifth anniversary of the worst nuclear power accident in history, which occurred at the Fukushima Daiichi Power Plant in Japan on ...
    Veröffentlicht um 09.03.2016, 00:06 von Claudia Bürgler
  • 30 Jahre Tschernobyl, 5 Jahre Fukushima, Beznau? TSCHERNOBYL HEUTE Ein Denkanlass Sonntag, 24. April 2016, 10.45 Uhr Stattkino Luzern, Bourbaki PanoramaProgramm untenstehend
    Veröffentlicht um 02.03.2016, 02:16 von Claudia Bürgler
  • Fukushima – Deep Trouble by Robert Hunziker FEBRUARY 22, 2016, www.counterpunch.orgThe Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant disaster may go down as one of history’s boundless tragedies and not just because of a nuclear ...
    Veröffentlicht um 25.02.2016, 01:22 von Claudia Bürgler
  • «Schleunigst sanieren oder Konkurs anmelden» von Susan Boos, WoZ,7.1.2016 Die beiden Betreiber der Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt haben ihre Bilanzen frisiert. Das zeigt ein unabhängiger Finanzexperte. Wird eine neue Bilanzierungsmethode etwas ändern? Von Susan Boos Der unabhängige Basler Finanzexperte ...
    Veröffentlicht um 22.01.2016, 01:32 von Claudia Bürgler
  • Atomausstieg praktisch annulliert Bern, 23.09.2015 – Der Ständerat hat bei der Konkretisierung des Atomausstiegs die minimalsten Fortschritte des Nationalrates auf der ganzen Linie zunichte gemacht: Es gibt weder eine verbindliche Fixierung von ...
    Veröffentlicht um 24.09.2015, 00:40 von Claudia Bürgler
  • Cornelia Hesse erhält den "Nuclear Free Future Award" Die Macht des klaren Blickes. Von Christoph Pfluger Zeitpunkt.chDie 71-jährige Zürcher Wissenskünstlerin Cornelia Hesse erhält den «Nuclear Free Future Award» für ihre jahrzehntelange Arbeit über die schädliche ...
    Veröffentlicht um 19.08.2015, 00:25 von Claudia Bürgler
  • Lehren für Mühleberg. Heikle menschliche Faktoren beim AKW-Rückbau NZZ. 12.6.2015 von Davide Scruzzi. Beim Rückbau des AKW Mühleberg stehen technische Probleme nicht im Zentrum, wie ein Blick auf Deutschland zeigt. Herausforderungen sind die Motivation der Mitarbeiter ...
    Veröffentlicht um 15.06.2015, 03:16 von Claudia Bürgler
  • Fukushima-Newsletter vom 11.3.2015 der IPPNW Deutschland. Zum 4. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe:- Gesundheitliche Folgen von Fukushima – Update 2015 - Rückkehr trotz Strahlenbelastung? - Japans Ex-Premier Naoto Kan vier Jahre nach Fukushima - Der Kampf mit dem kontaminierten Wasser ...
    Veröffentlicht um 12.03.2015, 01:46 von Claudia Bürgler
  • Die Folgen radioaktiver Niedrigstrahlung In Genf diskutierten Wissenschaftler die neuesten Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Folgen, die bereits bei geringer radioaktiver Strahlung auftreten. 6.3.2015 Allianz AtomaustiegAnlässlich der Tagung von «Independent WHO ...
    Veröffentlicht um 12.03.2015, 01:31 von Claudia Bürgler
  • Weder Fisch noch Vogel: Energiewende ohne Atomausstieg Bern, 08.12.2014 – Die Allianz Atomausstieg (in der auch PSR/IPPNW Schweiz vertreten ist) kritisiert den inkonsequenten Nationalratsentscheid zum Atomausstieg scharf. Die Energiewende wurde bejaht ohne den rechtzeitigen Schritt ...
    Veröffentlicht um 09.12.2014, 02:01 von Claudia Bürgler
  • An alle Nationalrätinnen und - Räte! Minimierung der Laufzeiten der Schweizer AKWs PSR / IPPNWs persönlicher Brief an alle Nationalrätinnen und Räte vor der Wintersession. „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt,wir haben sie von unseren Kindern geliehen“(indianische ...
    Veröffentlicht um 04.12.2014, 01:48 von Claudia Bürgler
  • Atomausstieg: Die Zeichen stehen auf Sturm Medienkommentar der Allianz Atomausstieg www.atomausstieg.chBern, 29.10.2014 -  Die Energiekommission des Nationalrates will von verbindlich beschränkten AKW-Laufzeiten gar nichts mehr wissen. Sie schlägt einzig 10-jährige ...
    Veröffentlicht um 03.11.2014, 00:21 von Claudia Bürgler
  • Jodtabletten schützen nur bedingt und schaffen keine Sicherheit Medienmitteilung von Greenpeace, AefU und PSR/IPPNW Schweiz. 28.10.2014 Jodtabletten sind kein Wundermittel: Frühzeitig eingenommen schützen sie zwar die Schilddrüse gegen radioaktives Jod, nicht aber die restlichen Organe ...
    Veröffentlicht um 01.11.2014, 01:01 von Martin Walter
  • Fukushima Studien zeigen das schwere Erbe der Strahlung Eine Reihe von Studien über die Auswirkungen der Katastrophe von Fukushima zeigen den grossen Einfluss auch niedrig-dosierter ionisierender Strahlung.  Der  im Journal of Heredity (Volume 105, Issue 5, 710 ...
    Veröffentlicht um 17.10.2014, 05:08 von Martin Walter
  • Neunter World Nuclear Industry Status report (2014) - Pflichtlektüre! Vom Besten, diese Publikation von Mycle Schneider, Antony Froggatt et al.  Wer sich über die Nuklearindustrie informieren will und wer Argumente brauchen kann für seine Arbeit in Sachen Kernenergie, findet ...
    Veröffentlicht um 07.08.2014, 06:34 von Martin Walter
  • Akio Matsumura weist auf die Arbeit von Timothy Mousseau hin - genetische Folgen von low dose ionising radiation Akio whrote to Martin Walter: I am so pleased to introduce a summary (in english / in french) of the work of Timothy Mousseau, PhD, who has conducted research on the ...
    Veröffentlicht um 20.07.2014, 01:09 von Martin Walter
  • UN-Bericht unterschätzt die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima Am 2. April 2014 veröffentlichte der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) seinen Fukushima-Bericht. ÄrztInnen der atomkritischen Friedensnobelpreisorganisation IPPNW werfen diesem Bericht ...
    Veröffentlicht um 10.06.2014, 02:31 von Claudia Bürgler
  • Low level radiation – wo ist die epidemiologische Nachweisgrenze? Immer noch behauptet die offizielle Strahlenschutzcommunity und mit ihr die IAEA, dass unter einer Dosis von 100 mSv keine epidemiologischen Daten vorliegen, die einen Strahleneffekt im Sinne der Auslösung von ...
    Veröffentlicht um 30.12.2013, 10:33 von Martin Walter
  • Die Reise zum sichersten Ort der Erde - ein Film von Edgar Hagen Der Film läuft Ende Oktober in den Schweizer Kinos an. Eine Rehe von Veranstaltungen begleiten die Einführung des Filmes. Thematisiert wird das Problem radioaktiver Abfälle. Vorpremière in Zürich: Kino Riffraff ...
    Veröffentlicht um 06.10.2013, 03:28 von Martin Walter
  • Akio Matsumura - Hilferuf aus Japan Japan, Swallow Your Pride and Ask for HelpAkio Matsumara, published 3.9.2013Japan is an island nation, connected to the rest of the world through the Pacifi Ocean ...
    Veröffentlicht um 04.09.2013, 07:19 von Martin Walter
  • Unlösbare Probleme der Atomenergie - zB Entsorgung Ganz offensichtlich sind weltweit die Probleme mit der Entsorgung von radioaktiven Abfällen nicht gelöst und sie werden auch nie lösbar sein. Das einzige, was wir tun können ist Schadensbegrenzung über ...
    Veröffentlicht um 18.12.2013, 05:49 von Martin Walter
  • Japan’s Fault: The Risks of Mt. Fuji’s Eruption and Nuclear Power  by Akio Matsumura, July 31, 2013           Read in Japanese (日本語 ) / english linkWhat if Mt. Fuji erupts? The question seems random and provocative, but it is one we should be ...
    Veröffentlicht um 04.09.2013, 07:21 von Martin Walter
  • Finanzdebakel um ein kalifornisches Atomkraftwerk Finanzdebakel um ein kalifornisches AtomkraftwerkNZZ, 31.7.2013, Seite 5Stilllegung verschärft die Probleme bei der EnergieversorgungEin Leck in einem kalifornischen Kernkraftwerk liess die Öffentlichkeit vor eineinhalb Jahren ...
    Veröffentlicht um 31.07.2013, 23:16 von Martin Walter
  • Schweizer AKW zu unsicher NZZ am Sonntag 23.6.2013 - Meinungen, Seite 19Das Risiko der Schweizer Atomkraftwerke ist zu hochSchweizer AKW gehören zu den ältesten in Europa und stellen ein enormes Gefährdungspotenzial ...
    Veröffentlicht um 25.06.2013, 06:14 von Martin Walter
  • Gesundheitliche Folgen von Fukushima. Presseinformation der IPPNW Deutschland. Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vor. Der ...
    Veröffentlicht um 11.03.2013, 02:51 von Claudia Bürgler
  • Fukushima Gedenktag 9. März 2013 Setze ein friedliches und familienfreundliches Zeichen zum Gedenken an Fukushima.Am Samstag, 09.03.2013 von 13.00 –16.00 Uhr auf dem Münsterplatz in Bern!Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ...
    Veröffentlicht um 01.01.2016, 12:57 von Martin Walter
  • Aefu und PSR/IPPNW Stellungnahme zum Bericht "Zukunft Stromversorgung" der Akademien der Wissenschaften Der im Juli veröffentlichte Bericht "Zukunft Stromversorgung" http://www.proclim.ch/4dcgi/energy/all/Media?2402 der Akademien der Wissenschaften ergibt den Eindruck, dass neben den energiepolitischen Prognosen das menschliche ...
    Veröffentlicht um 14.01.2013, 03:11 von Claudia Bürgler
  • Stellungnahme zur Energiestrategie 2050 Bis Ende Januar läuft die Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050 des Bundesrats. PSR / IPPNW Schweiz begrüsst grundsätzlich die Stossrichtung des Bundesrates, er geht einen weiteren Schritt, um die Energiewende in der ...
    Veröffentlicht um 14.01.2013, 02:13 von Claudia Bürgler
  • Neuer Kurzfilm visualisiert Unfall in Mühleberg Mühleberg — was wenn?185’000 Menschen im Gebiet von Mühleberg über Bern und Sursee bis zur Reuss müssen ihre Häuser für immer verlassen. 10’000 km2 Land sind kontaminiert. Das ...
    Veröffentlicht um 11.10.2012, 06:22 von Claudia Bürgler
  • Nuclear-Free Future Award 2012 in Heiden, AR, Switzerland Am 29. September 2012 fand in Heiden auf Einladung von Dunant 2010plus/ IPPNW Schweiz und NFFA die Preis-Verleihung und das Symposium "ATOMFREI DENKEN" statt. Die Preisträger des Nuclear-Free ...
    Veröffentlicht um 31.10.2012, 04:17 von Claudia Bürgler
  • Déja vu - Missgebildete Schmetterlinge um Fukushima Gesunder Schmetterling Missgebildeter Schmetterling Nach Fukushima - Erste Mutationen bei Schmetterlingen 14. August 2012 Tageschau SFD DRS Die Schmetterlinge gelten als Bioindikatoren: Veränderungen bei Schmetterlingen deuten auf Veränderungen im gesamten Ökosystem ...
    Veröffentlicht um 15.08.2012, 01:35 von Martin Walter
  • Weiterer Erfolg für Mühleberg-Gegner Gegner des Atomkraftwerks Mühleberg haben einen weiteren Erfolg verbuchen können. Gemäss einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts muss das Uvek ein Gesuch um Entzug der Betriebsbewilligung inhaltlich prüfen. Das Infrastrukturdepartement wollte nicht ...
    Veröffentlicht um 09.08.2012, 03:56 von Martin Walter
  • Nuclear energy - it is over Für neue AKW fehlt es weltweit an InvestorenFukushima beschleunige den Abstieg der Kernkraftwerke, heisst es im «World Nuclear Industry Status Report 2012». NZZ am Sonntag 8.7.2012Mycle ...
    Veröffentlicht um 03.08.2012, 05:06 von Martin Walter
  • Fukushima-Katastrophe: Justiz nimmt Verantwortliche ins Visier Die japanische Justiz hat nach Meldungen von Medien die Strafverfolgung gegen die Verantwortlichen der Atomkatastrophe von Fukushima aufgenommen. Die Ermittlungen sollen sowohl die Betreiberfirma Tepco (Hauptsitz in Tokyo links im ...
    Veröffentlicht um 02.08.2012, 00:28 von Martin Walter
  • Der "final report" der japanischen unabhängigen Kommission über "Fukushima" ist publiziert Beängstigend ist das alles. Das Versagen der Betreiber, der japanischen Administration, der Sicherheitsbehörden und der Regierung Japans ist eklatant. Weinberg lässt grüssen, und Fukushima widerlegt seine These von sauberer Energie ...
    Veröffentlicht um 03.08.2012, 09:15 von Martin Walter
  • Japan wieder unter Atomstrom NZZ online 5.7.2012 Um Stromknappheit im Sommer zu vermeiden, setzt Japan wieder auf Atomstrom. Ein Reaktor in Ohi wurde wieder in Betrieb genommen, der wie alle anderen Kernkraftwerke ...
    Veröffentlicht um 05.07.2012, 04:57 von Martin Walter
  • Sekundärprophylaxe nach einem SuperGau - ein Vorschlag von PSR/IPPNW/Schweiz What strategy of secondary prevention after a nuclear beyond design-basis accident? Martin Walter, MD, Michel Fernex, Professor and MD., Claudio Knüsli, MD (members of the board of IPPNW ...
    Veröffentlicht um 18.08.2012, 08:48 von Martin Walter
  • Zustand der japanischen AKW 26.3.2012 Zur Zeit ist nur ein Reaktor von 54 insgesamt am Netz. Alle anderen sind abgeschaltet. Teils wegen des Erdbebens oder auf Befehl der Regierung (17), teils wegen Wartungsarbeiten (36). Ende ...
    Veröffentlicht um 10.04.2012, 09:20 von Martin Walter
  • Die Strahlenlast im Pazifischen Ozean nach dem Fukushimaunfall Fukushima-derived radionuclides in the ocean and biota off JapanAbstract pnas.1120794109 www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1120794109 The Tohoku earthquake and tsunami of March 11 ...
    Veröffentlicht um 06.04.2012, 20:22 von Martin Walter
  • Das Atomkraftwerk Penly in der Nordwestnormandie hat gebrannt und hat Wasser aus dem Primärkühlkreislauf verloren Französisches Akw Penly bleibt vorerst abgeschaltet (AFP) – 6.4.2012  Paris — Nach dem Austritt radioaktiven Wassers und einem Brand im Atomkraftwerk Penly in Nordwestfrankreich bleibt der Reaktorblock Zwei vorerst abgeschaltet ...
    Veröffentlicht um 06.04.2012, 10:53 von Martin Walter
  • TEPCO - Der Betreiber von Fukushima Daiichi vor dem Konkurs 30. März 2012, Neue Zürcher ZeitungTepco fordert eine weitere Billion YenDie japanische Regierung will Mitsprache beim AKW-BetreiberGer. Tokio ⋅ Um eine Insolvenz abzuwenden, hat die Betreibergesellschaft des ...
    Veröffentlicht um 06.04.2012, 07:44 von Martin Walter
  • Mühleberg ist nicht sicher Ein Film von Jürg Joss zeigt es: Mühleberg ist keineswegs sicher Schauen Sie mal rein! Der Staudamm Wohlensee ist das grosse Problem, das von unseren Politikern und von den Sicherheitsbehörden ...
    Veröffentlicht um 01.04.2012, 13:07 von Martin Walter
  • Fukushima lässt grüssen Das Buch von Susan Boos ist seit 9.3.2012 im Buchhandel erhältlich. Susan Boos hat in Japan und in der Schweiz recherchiert über den Unfall in Fukushima und den ...
    Veröffentlicht um 20.03.2012, 13:09 von Martin Walter
  • Unter Kontrolle? - Radioaktivität in Atomindustrie und Medizin 26. April 2012, SolothurnForum Medizin & UmweltIst die Schweiz auf eine atomare Katastrophe vorbereitet? Kann die Bevölkerung rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden? Welche Gefahren drohen für Mensch und Umwelt ...
    Veröffentlicht um 26.03.2012, 01:38 von Claudia Bürgler
  • Japan fast ohne Atomstrom Ende März werden die beiden letzten Atomkraftwerke des Landes wegen Wartungsarbeiten vom Netz genommen. (Bild: Keystone / AP) Erdöl- und Gaskraftwerke füllen die EnergielückeNZZ 10.3.2012Obschon ein Jahr ...
    Veröffentlicht um 10.03.2012, 04:51 von Martin Walter
  • Aus für das AKW Mühleberg? Ja das wars! Betrieb des KKW Mühleberg wird bis Mitte 2013 befristet7. März 2012, 15:13, NZZ Online«Erhebliche offene sicherheitsrelevante Fragen»Mit Blick auf Risse im Kernmantel, die Erdbebensicherheit und eine ...
    Veröffentlicht um 07.03.2012, 11:56 von Martin Walter
  • Japan erwacht - Regierungskomitee publiziert einen Zwischenbericht Was sind die relevanten Ereignisse, die zum SuperGau von Fukushima geführt haben? War das Erdbeben vom 11.3.2011 alleine schuld an der Reaktorkatastrophe? Brauchte es den Tsunami als zusätzlichen ...
    Veröffentlicht um 01.02.2012, 11:26 von Martin Walter
  • Der Ausstieg muss in die Bundesverfassung Atomausstiegsinitiative Die von einer breiten Trägerschaft (u.a. auch von PSR/ IPPNW Schweiz) unterstützte Atomausstiegsinitiative will den Betrieb von Atomkraftwerken verbieten. Nach einer maximalen Laufzeit von 45 Jahren sollen alle ...
    Veröffentlicht um 21.01.2012, 13:27 von Martin Walter
  • Atomausstieg Pressemitteilung français  / englishDie AerztInnen für Soziale Verantwortung / zur Verhütung des Atomkriegs (PSR/IPPNW, Friedensnobelpreis 1985) Schweiz haben mit Genugtuung den gestrigen Entscheid des Ständerates in Sachen Atomausstieg zur Kenntnis genommen ...
    Veröffentlicht um 29.09.2011, 06:41 von Martin Walter
  • Explosion in den Atomanlagen von Marcoule In Marcoule, 30 km nördklich von Avignon, wo drei alte, stillgelgte Reaktoren stehen, werden einerseits MOX-Brennelemente hergestellt und andererseits leicht belasteter radioaktiver Abfall verbrannt. Am 12.9.2011 explodierte ...
    Veröffentlicht um 17.09.2011, 02:50 von Martin Walter
  • Keine Hinweise auf auf ein erhöhtes Kinderkrebsrisiko? "Keine Hinweise auf ein erhöhtes Kinderkrebsrisiko in der Nähe von Kernkraftwerken" - unter diesem Titel war die Kommunikation der Resultate der Canupisstudie von den Autoren der Studie an die Presse getragen ...
    Veröffentlicht um 13.08.2011, 09:20 von Martin Walter
  • Pressemitteilung zu CANUPIS 15. Juli 2011 CANUPIS-Resultate: Den Medien fehlten Informationen zu AKW und KinderkrebsIn der Medienkonferenz zur CANUPIS-Studie vom 12.7.2011 an der Universität Bern informierten die Autoren des ISPM über ...
    Veröffentlicht um 17.07.2011, 06:57 von Martin Walter
  • Statistische Nachweiskraft der CANUPIS-Studie ungenügend 12.7.2011 CANUPIS-Studie: Häufung von Leukämien bei Kleinkindern nicht ausgeschlossen In der Medienmitteilung des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern vom 12.7.2011 orten wir von PSR ...
    Veröffentlicht um 25.07.2011, 08:14 von Martin Walter
  • Fukushima Dai-ichi - der SuperGAU Am 11.3.2011 ereignete sich im Nordosten Japans eines der schwersten Erdbeben. Ein Tsunami mit bis 14 Meter hoher Flutwelle überschwemmte anschliessend die Nordostküste des Landes und schickte 3 ...
    Veröffentlicht um 25.08.2013, 10:44 von Martin Walter
  • Nationalrat bestätigt Energiewende.   Die Allianz «Nein zu neuen AKW» ist über den Entscheid des Nationalrates sehr erfreut. Mit dem Ja zum Atomausstieg wird die neue Energiepolitik des Bundesrates bestätigt. 101 Parlamentarierinnen und Parlamentarier ...
    Veröffentlicht um 03.07.2011, 02:41 von Martin Walter
  • Atomenergie und Gesundheitsrisiken Offener Brief der Schweizer Sektion der PSR / IPPNW (Ärztinnen und Ärzte für Soziale Verantwortung / zur Verhütung des Atomkrieges) und der AefU (Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz) vom 3. Juni 2011 ...
    Veröffentlicht um 16.06.2011, 06:25 von Martin Walter
  • Tschernobyl – Fukushima: ärztliche Verantwortung in der Atompolitik PSR / IPPNW Artikel Schweizerische Aerztezeitung Nummer 21, Mai 2011Ionisierende Strahlung erzeugt maligne Tumoren und genetische Schäden. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass Strahlenbelastungen auch transgenetisch schädlich sein können ...
    Veröffentlicht um 09.07.2011, 10:39 von Martin Walter
  • WHO soll objektiv über gesundheitliche Gefahren informieren Atomunfall in Fukushima. Pressemitteilung der IPPNW Deutschland vom 22.3.2011. more
    Veröffentlicht um 08.06.2011, 23:55 von Martin Walter
  • Radioaktive Verstrahlung der Bevölkerung durch Atomkraftwerkunfälle in Japan. (Pressemitteilung vom 14.3.2011)  Radioaktive Verstrahlung der Bevölkerung durch Atomkraftwerkunfälle in Japan Die PSR / PPNW Schweiz - die Ärztinnen und Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges und für Soziale Verantwortung - nehmen ...
    Veröffentlicht um 08.06.2011, 23:22 von Martin Walter
  • Presseerklärung PSR/IPPNW Schweiz vom 26.11.2009 zur Diskussion über die statistische Nachweiskraft der CANUPIS-Studie Ungenügende statistische Nachweiskraft für Schweizer Studie zu Kinderkrebs um Atomkraftwerke? Seit dem 1. Sept. 2008 wird an der Schweizer CANUPIS-Studie gearbeitet, mit Ergebnissen ist 2011 zu rechnen. CANUPIS steht ...
    Veröffentlicht um 12.07.2011, 12:49 von Martin Walter
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JO 2020 au Japon - Attention, zone radioactive!

veröffentlicht um 14.11.2019, 05:11 von Claudia Bürgler

Suite à la décision de transférer la tenue du marathon à Sapporo, de nombreuses personnalités et associations écologiques interpellent Thomas Bach, le président du Comité International Olympique : la situation est grave, disent-ils «vous risqueriez de vous en rendre complice, laissant ainsi croire au monde entier que l'accident de la centrale de Fukushima n'a laissé aucune trace et fait désormais partie du passé.»


Cher Monsieur,

Nous avons appris votre décision de transférer la tenue du marathon à Sapporo, Hokkaïdo, pour minimiser les risques provoqués par la chaleur éventuelle de l’été japonais sur la santé des athlètes et du public. Nous nous étonnons cependant que les risques provoqués par la radioactivité due à l’accident de la centrale de Fukushima Daï-ichi n'aient pas, à notre connaissance, été pris en compte par votre comité. Il est vrai que ceux-ci sont moins « visibles » mais sont source de danger à long terme.

En dépit de neuf années écoulées, actuellement, l'accident nucléaire de Fukushima n'est pas terminé, et fait toujours l'objet d'une déclaration d'urgence nucléaire.

Depuis près de 8 ans les dégagements de radioactivité n’ont pas pu être arrêtés. L’accident a engendré une contamination radioactive excessive dans l'ensemble du Japon et tout particulièrement dans l’Est où la préfecture de Fukushima est touchée de plein fouet. Cette même zone a été, il y a peu, frappée par les typhons Faxai et Hagibis d’une puissance sans précédent ; de fortes doses de la radioactivité toujours présente dans la nature ont été répandues un peu partout par les crues des rivières, et force est de constater que cette dissémination n’est pas contrôlable.

Il est incompréhensible qu’il soit prévu que la flamme olympique débute son parcours à partir du J village, non loin du site de Fukushima Daï-ichi, utilisé comme centre opérationnel de gestion de l'accident nucléaire, et qu’elle doive sillonner toute la zone contaminée.

Les mesures effectuées sur les sols autour du Stade Azuma Fukushima, où sont prévus les matchs de baseball et de softball, ont révélé une contamination allant jusqu'à 6176 Bq/kg.

De même, dans la partie de la baie de Tokyo où auront lieu les épreuves de natation du triathlon, l’eau est non seulement trouble et nauséabonde, mais une radioactivité importante s'y est accumulée. Car il faut savoir qu’à Tokyo aussi de nombreux « hot spots » radioactifs existent maintenant.

Outre l'inquiétude concernant la santé des athlètes en général, nous craignons que cet évènement, dans la région de Fukushima en grande partie contaminée pour des centaines voire milliers d'années, n'efface la gravité de la situation hautement dérangeante des résidents contraints d'y vivre. Parmi ceux-ci, des  femmes - enceintes ou en âge de procréer - et des enfants sont touchés par la catastrophe et exposés à des taux élevés de rayonnements ionisants. En ne dénonçant pas la gravité de cette situation, vous risqueriez de vous en rendre complice, laissant ainsi croire au monde entier que l'accident de la centrale de Fukushima n'a laissé aucune trace et fait désormais partie du passé.

Au vu des risques pour la santé encourus au Japon, nous vous demandons de faire vérifier par des scientifiques indépendants les doses de radioactivité présentes dans les localités concernées par les Jeux Olympiques et d’en tirer les conséquences qui s’imposeront.

Signataires :  

Françoise Bloch, socio-anthropologue CNRS retraitée, membre de Contratom et de l'ex-collectif IWHO ;

Bruno Boussagol, metteur en scène, Appel du 26 avril ;

Françoise Bouvier, membre de l'ex- collectif IWHO ;

Françoise Chanial, des amis de la Terre et du collectif ADN ;

Martial Château, SDN 72 ;

Odile Gordon-Lennox, membre du comité de l’association « Soigner les Enfants de Tchernobyl » Genève ;

George Gordon-Lennox, journaliste et fonctionnaire international à la retraite ;

Yu Kajikawa, Sayonara Nukes Berlin, Berlin ;

Kolin Kobayashi, journaliste indépendant, Echo-Echanges, Paris ;

Hiroko Komori, Association Plus, Paris ;

Claudio Knüsli, oncologue, membre du comité IPPNW Suisse (International Physicians for the Prevention of Nuclear War), Bâle ;

Bernard Laponche, Association Global Chance ;

Andreas Nidecker, bureau IPPNW Suisse ;

Jean-Luc Pasquinet, Collectif ADN ;

Pierre Péguin, Collectif Arrêt du Nucléaire ;

Jean-Yves Peillard, membre de l'ex-collectif IWHO ;

Eric Peytremann, membre du comité « Soigner les Enfants de Tchernobyl », (Care for the Children of Chernobyl – SET) ;

Claude Proust, juriste retraité EDF, Corenc ;

Anne-Cécile Reimann, Présidente de Contratom, Genève, Suisse ;

Ivo Rens, Professeur honoraire, Université de Genève ;

Philippe de Rougemont, president of Sortir du nucléaire Suisse romande ;

Annick Steiner, membre de l'ex-collectif IWHO, Genève ;

Kurumi Sugita, socio-anthropologue CNRS retraitée, Nos Voisins lointains 3.11 ;

Yûki Takahata, écrivaine, traductrice, Paris ;

Wladimir Tchertkoff, documentariste co-fondateur de l’association  Enfants de Tchernobyl Belarus ;

Annie Thébaud-Mony, directrice de recherche honoraire Inserm, IRIS/GISCOP93/GISCOP84 ;

Jean-Luc Tonnerieux, membre de Vosges Alternatives au Nucléaire et de l'ex collectif IIWHO ;

Toshiko Tsuji, membre de Yosomono-Net ;

Erwin Weiss, membre du comité Contratom ;

Olivier Zimmermann...

 

Associations :

ADN 75

Association Echo-Echanges ;

Collectif contre l'ordre atomique ;

« Enfants de Tchernobyl Belarus », par les huit membres de son CA :

- Marie-Elise Hanne  ;

- Michel Hugot, co-auteur et réalisateur des documentaires « Belrad 2015 et Survivre à la pollution atomique »

- Yves Lenoir, auteur de « La Comédie atomique » et, avec le cinéaste Marc Petitjean, de « Tchernobyl, le monde d’après » 

- Catherine Lieber, autrice de la brochure « Introduction à la radio-protection » et du CD « Lune d'Avril » ;

- Jean-Claude et Maryse Mary ;0 

- Françoise Tailhan ;

- Wladimir Tchertkoff (auteur de « Le Crime de Tchernobyl » et réalisateur des films « Le SacrificeControverses nucléaires » et de nombreux autres documents audiovisuels sur Tchernobyl) ;

Association Henri Pézerat ;

Association Nos Voisins Lointains 3.11 ;

Réseau Sortir du nucléaire, France ;

SDN Berry-Giennois-Puisaye ;

SDN Isère ;

SDN 72 ;

Sortir du nucléaire Suisse romande ;

Yosomono-Net France...

  • https://blogs.mediapart.fr/les-invites-de-mediapart/blog/141119/jo-2020-au-japon-attention-zone-radioactive
  • Atomkraft — keine Lösung für die Klimakrise

    veröffentlicht um 21.10.2019, 01:07 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert: 25.10.2019, 03:45 ]

    Nachlese Konferenz. Cimate Crisis - Why nuclear is not helping.
    Im Oktober 2019 fand eine Konferenz von "Don't Nuke the Climate" und GLOBAL 2000 gegen Atomenergie als vermeintliche Klimaretterin statt.

    EUNUPRI2019: The European Nuclear Power Risk Study 2019 – Doctor’s warning for energy politicians and civil protection authorities

    veröffentlicht um 09.10.2019, 03:31 von Claudia Bürgler

    Climate Crisis - Why nuclear is not helping
    GOBAL 2000 Conference Vienna 8.10.2019
    Dr. med. Claudio Knüsli,
    FMH Internal Medicine / Oncology
    Board member of PSR/IPPNW Switzerland
    (Physicians for Social Responsibility /
    International Physicians for the Prevention of Nuclear War)
    www.ippnw.ch

                                                            Lecture see Supplement

    Ärzt*innen warnen vor “radioaktiven olympischen Spielen 2020”

    veröffentlicht um 24.07.2019, 09:32 von Claudia Bürgler

    Pressemitteilung der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“
    Ein Jahr vor Beginn der Olympiade in Tokio - Der Super-GAU in Fukushima ist nicht unter Kontrolle
    Aktion "Radioactive Olympics" in Düsseldorf, Foto: IPPNW

    Aktion "Radioactive Olympics" in Düsseldorf, Foto: IPPNW

    24.07.2019 Aktivist*innen der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“ protestierten heute in Frankfurt am Sitz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die Kampagne wurde von der Ärzteorganisation IPPNW und von japanischen und internationalen Organisationen initiiert, um daran zu erinnern, dass der Super-GAU von Fukushima von 2011 noch immer nicht unter Kontrolle ist. Anlass der Aktion ist die feierliche Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Japan in einem Jahr, am 24. Juli 2020. Die japanische Regierung plant die Austragung der Baseball- und Softballspiel-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung soll im J-Village, Aufenthaltsort von überwiegend jungen Athlet*innen, zudem der olympische Fackel-Lauf starten.

    In Strahlenschutzanzügen, mit dem um ein Radioaktivititätszeichen ergänzten olympischen Ringen sowie einer umgestalteten olympischen Fackel machten die Aktivistist*innen auf die anhaltende Gefahr durch die havarierten Reaktoren in Fukushima aufmerksam. Sie betonten, dass die Olympischen Spiele nicht dazu missbraucht werden dürften, vom Schicksal der Betroffenen in Japan und der anhaltenden radioaktiven Gefährdung der Menschen abzulenken.

    Kampagnenvertreter Dr. Jörg Schmid (IPPNW) erklärte: “Wir verstehen die Ausrichtung der Olympiade als Versuch, der Welt Normalität zu präsentieren, obwohl es keine Normalität in den von Strahlung betroffenen Gebieten Japans gibt“. Er appellierte an die Athlet*innen und die Sport-Funktionäre, sich der anhaltenden Probleme der Bevölkerung  bewusst zu sein, die dauerhaft in den radioaktiv kontaminierten Regionen Nordost-Japans lebt. Diese müssten Strahlendosen als normal hinzunehmen, die gegen internationale Regularien des Strahlenschutzes verstoßen. „Die Bevölkerung wird bewusst einer deutlichen Gesundheitsgefährdung ausgesetzt. Das ist nicht hinnehmbar“, so Schmid.

    Verlesen wurde der Brief des Vorsitzenden einer Klägergruppe gegen das japanische Energieversorgungsunternehmen Tepco Takashi Nakajima, der der japanischen Regierung „Lügen über Fukushima“ vorwirft und auf die anhaltende radioaktive Kontamination des Meerwassers hinweist: „Wenn man versucht, die Atomkatastrophe zu verschleiern, die Untersuchungen der Ursachen und der wirklichen Schäden nicht vornimmt und den Opfern nicht hilft, besteht die große Möglichkeit, dass sich solch eine Atomkatastrophe wiederholen wird.“

    Dr. Anette Bänsch-Richter-Hansen (IPPNW) wies darauf hin, dass Sportstätten in Fukushima-Stadt sowohl aus symbolischen als auch aus politischen Beweggründen heraus  für die Austragung von Softball- und Baseballspielen ausgewählt worden seien. Hier sollten sogar die symbolträchtigen ersten Wettkämpfe der Olympischen Spiele stattfinden. „Es ist zynisch, dass in Fukushima keine westlichen Teams antreten werden, sondern vor allem asiatische Mannschaften. Westlichen Athleten wäre die Austragungsstätte wohl nicht zu vermitteln gewesen,“ so Bänsch-Richter-Hansen.

    Yoko Schlütermann (Deutsch-japanische Gesellschaft, Dortmund) forderte den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, in einem Schreiben auf, auf die  Wettkämpfe in Fukushima-Stadt zu verzichten. Sie wies zudem darauf hin, „dass die Dekontaminationsarbeiten in Fukushima wegen der Olympischen Spiele nicht vorankommen, da viele Bauarbeiter in Tokyo eingesetzt werden“.

    Eine IPPNW-Information zu den Olympischen Spielen 2020 in Japan finden Sie unter ippnw.de/bit/info-tokyo_de


    Weitere Informationen zu der Kampagne "The Radioactive Olympics" finden Sie unter www.radioactive-olympics.org

    Fotos finden Sie ab 15 Uhr auf unserer Flickr-Seite www.flickr.com/photos/ippnw

    Ansprechpartner:
    Dr. Jörg Schmid, Dr. Annette Bänsch-Richter-Hansen, Email: olympia2020@IPPNW.de, Tel.  030/698074-15

    Schwerer AKW-Unfall in der Schweiz – was wären die Folgen ?

    veröffentlicht um 20.05.2019, 10:31 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert 21.08.2019, 05:20 von Martin Walter ]

    Die Studie EUNUPRI2019 (Veröffentlichung am 21.5.2019) unter der Leitung von Frédéric Piguet, PhD, in Umweltwissenschaften, Genf, analysiert Unfallsimulationen an unseren 4 Kernkraftwerken, die auf realen Wetterdaten des Jahres 2017  basieren. Sein Team mit Experten für Meteorologie, Geoinformatik und Onkologie zeigt, dass das Risiko eines grossen nuklearen Unfalls für die Schweiz und die umliegenden Länder Europas inakzeptabel hoch ist. Die zu erwartenden medizinischen Strahleneffekte wurden unter Mitarbeit von PSR/IPPNW Schweiz abgeschätzt.

    Anlässlich der Pressekonferenz startet Sortir du nucléaire SdN – Auftraggeber für die EUNUPRI2019-Studie – seine Sensibilisierungskampagne in der Westschweiz. Die Kampagne wird im Oktober mit einer Konferenz in Genf abgeschlossen. Auf diese Weise sollen die Öffentlichkeit, die Politik und die Medien mobilisiert und daran erinnert werden, dass die Stilllegung der alten Schweizer Kernkraftwerke dringend geplant werden muss. SdN initiiert auch Petition, die vom Bundesrat einen Zeitplan für die Schliessung der AKW verlangt.

    Am Dienstag 21.5.2019 wird die Studie anlässlich einer Pressekonferenz z von 10:30h - 11:30h im Käfigturm Marktgasse 67 in Bern vorgestellt.

    Die Studienunterlagen sind unten als PDF angehängt.

    Vollständige Studie auf:


    PSR/IPPNW schreibt offenen Brief an Prof. Prasser

    veröffentlicht um 24.04.2019, 03:38 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert: 04.07.2019, 23:16 ]

    Herrn Prof. Dr. Horst-Michael
    Prasser ETH Zürich,
    Energy Science Center ML K 13
    Sonneggstrasse 3
    8092 Zürich


    Basel / Luzern, 23. April 2019

    Offener Brief an Prof. Prasser vom 23.4.2019

    Sehr geehrter Herr Prof. Prasser

    Wir wenden uns an Sie im Rahmen der momentanen Diskussion um den Nutzen der Kernenergie und ihren Stellenwert bei der Klimafrage, insbesondere auch in Sorge um die damit verbundenen Risiken. Wir sind zwei Ärzte im Ruhestand: Dr. med. C. Knüsli ist Onkologe und Prof. A. Nidecker Radiologe mit diagnostischer und nuklear-medizinischer Praxis, beide in Basel. Beim öffentlichen Interesse für Fragen der Energiezukunft in der Schweiz und den anstehenden politischen Weichenstellungen, aber auch beim Druck von der Strasse hinsichtlich der Klima-Konsequenzen, möchten wir diesen Brief „offen“ halten bzw. der Presse und damit der Öffentlichkeit zukommen lassen. Wir möchten Sie höflich bitten, dass auch Sie Ihre allfällige Antwort auf unsere Fragen wiederum der Öffentlichkeit zukommen lassen werden.

    Sie sind als Spezialist für Kernenergiesysteme an der ETH in unserem Land weitherum bekannt und ihre Aussagen haben Gewicht. Als Ausbildner sind Sie besonders bei der Lehre junger Fachleute auf Ihrem Ge-biet aber auch in der Forschung besonders gefordert. Wie Sie setzen auch wir Ärzte uns seit Jahrzehnten mit dem Thema der Kernenergie auseinander, wobei für uns aber deren Risiken im Vordergrund stehen. Wie wahrscheinlich Sie selber, sind auch wir geprägt von den Katastrophen der Kraftwerke in Tschernobyl und Fukushima, wobei menschliches Versagen bei beiden Unfällen eine Rolle gespielt hat: In Tschernobyl in erster Linie im Rahmen eines bewusst vollzogenen Systemtests mit nicht beherrschbaren Folgen, in Japan bereits bei der Planung und nachlässigen Bauausführung der Reaktoranlage.

    Uns Ärzten bereitet nicht nur der globale Fallout aus den Zeiten der atmosphärischen Atomtests, sondern auch die kontinentale Kontaminierung durch die beiden nuklearen Katastrophen in Europa und Japan Sor-ge. In Fukushima findet zudem eine weiterhin andauernde Belastung des Pazifiks durch das auslaufende radioaktiv kontaminierte Kühlwasser statt. Via Nahrungskette belastet die Einnahme von kontaminiertem Fisch und sonstigem Seafood auch die Konsumenten. Auch die Umweltbelastung durch die unkontrollierten Abraumhalden zahlreicher Uranminen sind problematisch: radioaktiver Staub wird verweht oder gelangt bei Niederschlägen ins Grundwasser. In diesem Zusammenhang wurde ja vor kurzem Johannesburg als „die radioaktivste Stadt der Welt“ genannt, weil die in den Tailings der Goldminen gelagerten Erze natürlich auch Urananteile enthalten.

    Bei der Buchpublikation von „Atomfieber“ von Michael Fischer haben Sie vor kurzem die Hoffnung geäus-sert, dass neue Entwicklungen bis hin zu einer quasi risikofreien Atomenergie denkbar seien, ja dass so die Klimaerwärmung gebremst werden könne. Auch das Atommüllproblem sei so fast von selbst lösbar. Weil uns hier Fachwissen fehlt, möchten wir uns nicht zu den neusten Entwicklungen im Reaktordesign äussern. Wir sind jedoch der Ansicht, dass die Kerntechnologie im Vergleich mit den Alternativen Energien aus Kos-tengründen keine Zukunft haben wird und deshalb auch keinen Beitrag bei der Bewältigung des Klimawan-dels leisten kann. Sie kommt bei dessen Dringlichkeit in jedem Fall zu spät, produziert mehr CO2 als erneu-erbare Energiequellen und leistet weltweit ohnehin einen immer geringeren Beitrag zur Elektrizitätsgewin-nung. Wir sehen in der Wahrnehmung der negativen Aspekte der Nutzung der Atomenergie eine gewisse Kluft zwischen Ihnen, dem AKW-Spezialisten, und uns kritischen Ärztinnen und Ärzten und auch einer teil-weise kritisch eingestellten Öffentlichkeit: Könnte diese Diskrepanz in der Perzeption etwas damit zu tun haben, dass sich Nuklearfachleute mit den problematischeren Aspekten der Kernenergienutzung schwer-tun, während Ärztinnen und Ärzte diese eher als wichtig erachten, sind sie doch in ihrem Alltag oft mit Krankheit und Tod konfrontiert ?
    Sie stimmen mit uns überein, dass die Atomtechnologie hochkomplex ist und wir hinterfragen sie insbeson-dere wegen dem durch ihre Verwendung gegebenen Risiko menschlicher Fehlleistungen. Sie beschäftigen sich in Ihren Labors mit der Abbildung von Störfällen bei Atomanlagen und haben zweifelsohne auch hier hohes Fachwissen. Wenn die Hauptgefahr für einen schweren Unfall neben Naturkatastrophen aber der «Faktor Mensch» ist und durch Nachlässigkeit, Krankheit oder sonstige Gründe Fehlleistungen passieren, kann diese Gefahr u.E. durch technischen Fortschritt nur bedingt gemindert werden.

    Tatsächlich als schwerwiegend - und dies ist auch der Hauptgrund unseres Schreibens - erachten wir das Risiko einer Reaktorkatastrophe in unserem Land oder in Europa. Dies, auch wenn die in der Schweiz ein-gesetzten Reaktoren offenbar seit ihrer Inbetriebnahme ständig auf den neusten Sicherheitstand gebracht worden sein sollen. Und doch: bereiten Ihnen als Unfallanalytiker Alterungsprozesse von Einzelkomponen-ten der bestehenden doch schon älteren Reaktoren keine Sorgen?

    Sie haben anlässlich der erwähnten Buchvernissage die Position vertreten, „es gäbe nie null Risiko“. Wel-ches Risiko, so möchten wir Sie abschliessend fragen, kann sich die Schweiz – nicht in ferner Zukunft, sondern in den nächsten zwei Jahrzehnten – durch den weiteren Betrieb unserer alten Reaktoren konkret leisten? Wie viele strahlungsbedingte Krebskranke – und welchen wirtschaftlichen Einbruch – nähmen Sie im Fall eines grösseren AKW-Unfalls in der dichtbesiedelten Schweiz in Kauf?

    Für Ihre Überlegungen und Replik möchten wir uns bedanken und verbleiben
    Mit freundlichen Grüssen

    PSR / IPPNW Schweiz, Vorstandsmitglieder

    Dr. med. Claudio Knüsli Prof. (em.) Dr. med. Andreas Nidecker



    (Antwort von Herrn Prof. H.M. Prasser per email vom 25.4.2019)

    From: Prasser Horst-Michael
    Sent: Thursday, April 25, 2019 18:37
    To: psr / ippnw
    Cc: clknu@hotmail.com; anidecker@bluewin.ch
    Subject: Re: Offener Brief an Herrn Prof. Prasser vom 23.4.2019
     

    Sehr geehrter Dr. Knüsli, sehr geehrter Professor Nidecker

    Ich freue mich ganz ausserordentlich, dass Sie über das Risiko der Kernenergie mit mir in Diskussion treten wollen.

    Als Ärzte sind Sie bei Therapien, die Sie anwenden mussten, sicherlich oft Risiken eingegangen, um Schaden abzuwenden. Ich habe mich nicht nur mit Kernenergie beschäftigt, sondern stets versucht, das Gesamtsystem der Energieversorgung im Auge zu behalten. Das führt mich zu dem Schluss, dass die Kernenergie dringend angewandt werden muss, um die mit der Energieversorgung verbundenen Umweltprobleme einigermassen beherrschen zu können. Unter anderem möchte ich, dass die Gefahren der immer sichtbarer werdenden Klimaveränderungen noch abgemildert werden können. Ich komme auch zu dem Schluss, dass die kolossale Aufgabe nur gelöst werden kann, wenn sich ein sparsamer und rationeller Energieeinsatz, die erneuerbare Quellen und die Kernenergie dabei ergänzen. Es ist sozusagen wie mit der Strahlentherapie und der Chemo auf Ihrem Gebiet.

    Dabei kann ich Ihnen versichern, dass ich die Risiken nicht leichtfertig in Kauf nehme. Ich habe mir vielmehr, gemeinsam mit vielen anderen Kollegen, die Aufgabe gestellt, das Risiko der Kernenergie im gesamten Lebenszyklus immer weiter zu senken. Ich bin der Überzeugung, dass ein angemessener Anteil an Kernenergie Gesundheitsrisiken und negative Umwelteinflüsse des Energiesystems als Ganzes global eher senkt als vergrössert.

    Ich kann Ihnen gern die Details erläutern, die mich zu diesen Erkenntnissen führen und ich kann Ihnen auch Fragen zur Sicherheit von Kernkraftwerken beantworten. Das würde ich aber lieber im direkten Kontakt tun, als in einer Serie von Briefen oder E-Mails. Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie an einem solchen Kontakt interessiert sind.

    Mit freundlichen Grüssen

    Horst-Michael Prasser


    C. Knüsli und A. Nidecker haben das Angebot für einen direkten Kontakt gerne angenommen. Sie werden Herrn Prof. Prasser am 13.6.2019 an der ETH Zürich zu einem Gespräch treffen. Auf Anregung von Prof. Prasser haben wir den obgenannten Wortlaut seiner Antwort (E-Mail vom 25.4.2019) auf unsere IPPNW.ch - Homepage übernommen. C.Bürgler, Geschäftsführerin, 13.5.2019.


    Am 10. Mai 2019 erhielten wir zudem eine Reaktion von Albert Rösti, Präsident SVP Schweiz und Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie


    Antwort von PSR/IPPNW Schweiz vom 27. Mai 2019

    Am 4.7. 2019 haben wir von Herrn A.Rösti die Zusage erhalten, seinen Brief vom 10.5.2019 auf die Homepage zu nehmen. Ferner hat er bezüglich der Risiken auf die Grundlagen verwiesen, auf welche sich das ENSI bezieht."



    Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics

    veröffentlicht um 25.03.2019, 08:40 von Claudia Bürgler

    Presseinformation vom 25. März 2019

    Internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan
    Morgen in einem Jahr, am 26. März 2020, beginnt der olympische Fackellaufs in der japanischen Präfektur Fukushima. Dies nimmt die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit Anti-Atom-Initiativen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und insbesondere auch aus Japan zum Anlass, eine internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan zu starten. Unter dem Slogan “Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics” soll auf die Strahlenbelastung in Japan aufgrund der Atomkatastrophe von Fukushima aufmerksam gemacht werden.

    „Wir sorgen uns um die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Kontamination. Dies gilt insbesondere für Menschen mit erhöhter Strahlensensibilität, für Schwangere und Kinder“, so der IPPNW-Vorsitzende aus Deutschland, Dr. Alex Rosen.

    Internationale Regelungen sehen vor, dass die Bevölkerung nach einem Atomunfall lediglich 1 Millisievert zusätzlicher Strahlung pro Jahr ausgesetzt werden darf. „In den rückbesiedelten Gebieten in Fukushima wird der Bevölkerung jedoch eine Strahlendosis zugemutet, die bis zu 20 Mal höher liegt“, kritisiert IPPNW-Arzt Dr. Jörg Schmid. „Selbst Ortschaften, die bereits dekontaminiert wurden, können durch Wind und Wetter jederzeit erneut verstrahlt werden, denn Wälder und Berge stellen ein Reservoir dar. Die Menschen sollen nun zur Rückkehr in dekontaminierte Gebiete gezwungen werden, indem Evakuierte ab März 2019 die finanzielle Unterstützung verlieren - auch die Bereitstellung kostenloser Unterkünfte soll auslaufen“, so Schmid.

    Vor diesem Hintergrund organisiert die IPPNW  ihre Kampagne, die bis zu den Olympischen Spielen im kommenden Jahr noch an Fahrt aufnehmen soll. „Wir sagen Nein zu dem Versuch, mit den Olympischen Spielen der Weltöffentlichkeit Normalität in den verstrahlten Gebieten vorzuspielen“, so Rosen: „Schon jetzt sehen wir eine deutlich erhöhte Anzahl von Schilddrüsenkrebserkrankungen bei Kindern in Fukushima und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Mehr als 50.000 Menschen sind weiterhin Strahlenflüchtlinge im eigenen Land. Gleichzeitig fließt jeden Tag weiter radioaktive Schlacke ins Meer und Grundwasser rund um die havarierten Reaktoren und die Aufräumarbeiten geschehen unter zum Teil menschenverachtenden Bedingungen. Normalität sieht anders aus.“
     
    Unterstützer der Kampagne „Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics“
    • antiatom-fuku
    • Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund
    • IPPNW-Dortmund
    • Doro-Chiba (National Railway Motive Power Union of Chiba)
    • Fukushima Collaborative Clinic
    • Granny Peace Brigade, NYC
    • IPPNW Deutschland
    • IPPNW / PSR Schweiz
    • No Nukes Asia Forum Japan
    • Manhattan Project for a Nuclear-Free World
    • NAZEN (Nationalkonferenz für die Abschaffung aller AKWs sofort)
    • Preserving Deciduous Teeth Netowork (PDTN)
    • Sayonara Nukes Berlin
    • Sayonara Nukes Düsseldorf
    • Strahlentelex
    • Veterans for Peace - NYC Chapter
    • Vivre après Fukushima
    Mehr info:
    http://www.radioactive-olympics.org

    Atomkraft löst die Klimakrise nicht.

    veröffentlicht um 14.03.2019, 23:51 von Claudia Bürgler

    In der Tat verschärft die weitere Nutzung von Atomkraft die globale Erwärmung durch die Verhinderung des Einsatzes von sauberen Energiesystemen.

    Abgesehen von einer Unzahl von anderen Problemen ist Atomkraft:

    • Gegründet auf der Verletzung von Menschenrechten und Umweltrassismus: Indigene Nationen, Menschen mit schwarzer Hautfarbe und Gesellschaften mit niedrigem Einkommen sind Ziel des Uranabbaus. Sie sind radioaktivem Abfall ausgesetzt. Die Strahlung schädigt Frauen und Mädchen doppelt so häufig wie Männer und Jungen. Und radioaktive Verseuchung schädigt unterschiedslos zukünftige Generationen und vergiftet die Umwelt für Hunderttausende von Jahren.
    • Zu schmutzig: Atomreaktoren und die nukleare Brennstoffkette produzieren riesige Mengen an tödlichem Atomabfall; dieser Abfallberg wächst mit jeder Nutzung von Atomkraft. Die nukleare Brennstoffkette ist verantwortlich für weitaus mehr Kohlenstoffemissionen als die Produktion erneuerbarer Energien und verbesserter Energieeffizienz. Alle Reaktoren produzieren im Normalbetrieb Strahlung und Atommüll. Wissenschaftler stimmen darin überein, dass es keinen “sicheren” Wert für Strahlenbelastung gibt.
    • Zu gefährlich: Die weitere Nutzung von Atomkraft führt unausweichlich zu weiteren Unfällen wie in Tschernobyl und Fukushima. Die zur Produktion von atomarer Energie verwendete Technologie und verwendeten Materialien können zu Atomwaffenprogrammen umgeleitet werden.
    • Zu teuer: Atomkraft ist die teuerste Art Kohlenstoff- und Methanemissionen zu verringern; deren Verwendung zieht Investitionen in saubere Energiequellen ab.
    • Zu langsam: Die Nutzung von Atomkraft zur Reduzierung der Emissionen durch fossile Brennstoffe würde ein noch nie dagewesenes Programm zum Bau von Atomreaktoren erfordern, weit außerhalb der Kapazitäten der Hersteller weltweit innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens.

    Saubere Energie, einschließlich von Solarenergie, Windenergie, Geothermischer Energie, Energieeffizienz, dezentraler Produktion, Speicherung von Elektrizität und anderer fortschriftlicher Technologien können den Weltenergiebedarf ohne Kohlenstoff- und Methanemissionen, Atommüll und andere Schadstoffe decken.

    ÄrztInnen für Soziale Verantwortung / zur Verhütung eines Atomkriegs  PSR/IPPNW  Schweiz

    Weitere Informationen bei  http://www.dont-nuke-the-climate.org

    Verantwortungslosigkeit im Kernkraftwerk Leibstadt: Politik, wach auf!

    veröffentlicht um 08.02.2019, 14:15 von Claudia Bürgler   [ aktualisiert: 08.02.2019, 14:17 ]


    Medienmitteilung PSR/ IPPNW Schweiz vom 8.2.2019.
    Seit vielen Monaten liegen sich ENSI – oberste schweizerische Strahlenschutzbehörde – und Öffentlichkeit wegen der Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke in den Haaren. Der Bundesrat – allen voran UVEK-Ex-Vorsteherin BR Doris Leuthard – boxte im Schlepptau des ENSI anfangs Dezember 2018 eine technokratische Verordnungsrevision im Kernenergiebereich durch. Diese billigt den Kernkraftwerkbetreibern neu nahezu unbeschränkte Handlungsfreiheit zu – wohlverstanden unter Missachtung der medizinischen Tatsachen zur Gefährlichkeit ionisierender Strahlung.  Erst seit Mitte Dezember 2018 berichtet das ENSI nun tröpfchenweise über mehrfache Versäumnisse und unkorrigierbare Nachlässigkeiten seit Frühjahr 2018 im Kernkraftwerk Leibstadt: So waren bereits vom 14. bis 28. April 2018 drei der insgesamt fünf Divisionen des Notstand- und Kernnotkühlsystems nicht oder nur beschränkt betriebsbereit, was jedoch grösstenteils bis anfangs Mai 2018 unerkannt blieb. Ferner war es im Kernkraftwerk Leibstadt bereits am 20. September 2018 zu einer unerwarteten Erhöhung der Ortsdosisleistung am Abstellplatz des Wasserabscheiders gekommen, was  auf eine fehlerhafte Armaturenbedienung zurückzuführen ist. Letztlich hat ein willentlicher Verstoss eines Mitarbeiters gegen die sicherheitsrelevanten Vorschriften bis hin zur Fälschung von Sicherheitsprotokollen in diesem Kernkraftwerk das Fass im Januar 2019 nun zum Überlaufen gebracht.

    Der Risikofaktor Mensch wird nicht ernst genommen

    Diese Situation ist höchst besorgniserregend. Es sei daran erinnert, dass die monatelang diskutierten "Auslegungsstörfälle" – beispielsweise infolge eines schweren Erdbebens – menschliches Versagen (ebenso wie terroristische oder kriegerische Handlungen gegen Kernkraftwerke) als Ursache eines potentiell schweren AKW-Unfalls grundsätzlich ausklammern.  Wie die Vorkommnisse im KKW Leibstadt jedoch zeigen, ist menschliches Versagen häufig. Die vom ENSI gegenüber den KKW-Betreibern bisher empfohlenen Massnahmen erwiesen sich als wirkungslos.

    Menschliches Versagen war in Tschernobyl und Fukushima ausschlaggebend

    Es sei daran erinnert, dass gerade menschliches Versagen die Ursache für die bisher schwersten nuklearen Katastrophen darstellt. So war ein unverantwortbares Experiment im Sicherheitskonzept des Kernkraftwerkes in Tschernobyl Grund für diese Katastrophe von 1986, die Hunderttausende Opfer gefordert hat. Ebenso ist die systematische Blindheit der japanischen Strahlenschutzbehörden und Politiker im Vorfeld der Katastrophe vom 11. März 2011 dafür verantwortlich, dass die Kernreaktoren in Fukushima bis hin zur Kernschmelze zerstört wurden.

     

    Menschliches Versagen und Strahlenschutz: Nun steht die Politik in der Pflicht

    Wo Kernkraftwerkmitarbeiter in verantwortungsvoller Position sowie ihre Führungskräfte versagen, wo Kernkraftwerksbetreiber kritische Vorkommnisse in ihren hochriskanten Betrieben herabspielen, und wo Nukleare Aufsichtsorgane die vom Bundesrat versprochene Kernkraftwerkssicherheit nicht gewährleisten können, muss die Politik eingreifen und die Möglichkeit eines Schweizer KKW-GAUs unter allen Umständen verhindern.  Oder hat sich die Politik bereits mit der Vorstellung abgefunden, eine Katastrophe in einem Schweizer Kernkraftwerk sei unausweichlich?

    Für den Vorstand PSR/IPPNW Schweiz

    Dr. med. Jean-Jacques Fasnacht, Präsident
    Dr. med. Claudio Knüsli, Vorstandsmitglied

    PSR / IPPNW Schweiz, Bireggstrasse 36, 6003 Luzern
    Telefon 041 240 63 49
    sekretariat@ippnw.ch

    AKW Beznau: Ein rückwärtsgerichtetes Urteil

    veröffentlicht um 30.01.2019, 07:42 von Claudia Bürgler

    Pressemitteilung der Schweizerischen Energiestiftung.

    25. Januar 2019

    Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen den Weiterbetrieb des AKW Beznau wegen mangelhafter Erdbebensicherheit abgewiesen. In seiner Begründung verweist es auf die historische Usanz der Grenzwerte – und verkennt dabei, dass diese überholt sind. Ob das Urteil ans Bundesgericht weitergezogen wird, ist noch nicht entschieden.

    «Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.» Dieses Zitat von Albert Einstein beherzigte das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil zur Beschwerde gegen das AKW Beznau offensichtlich nicht. Seine Begründung stützte es hauptsächlich auf die Auslegung der historischen Richtlinien der Atomaufsicht. Dass gerade bezüglich Erdbeben der wissenschaftliche Erkenntnisstand nicht mehr demjenigen von vor 50 Jahren entspricht, sondern auch in der Schweiz von viel schwereren Erdbeben ausgegangen werden muss, wurde zwar erwähnt, blieb aber im Ergebnis unberücksichtigt. Genauso wie die seither klar verschärften gesetzlichen Vorgaben des Strahlenschutzes und der Sicherheit für Atomkraftwerke.

    Beschwerdeführende sind enttäuscht

    «Für das Bundesverwaltungsgericht steht die nukleare Aufsichtsbehörde anscheinend über dem Gesetz», fasst Florian Kasser von Greenpeace Schweiz zusammen. «Denn das Gesetz verlangt den Schutz der Bevölkerung vor unzulässiger radioaktiver Strahlung.» Auch Nils Epprecht von der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) zeigt sich befremdet: «Die Vorgaben der Strahlenschutz-Gesetzgebung gelten offenbar für alles - ausser für Atomkraftwerke». Und Rudolf Rechsteiner vom Trinationalen Atomschutzverband (TRAS) gibt zu bedenken: «Wenn für das AKW Beznau immer noch die Vorgaben aus dem letzten Jahrhundert gelten sollen, verheisst dies für die Zukunft wenig Gutes». Irène Kälin, Nationalrätin und Präsidentin des Trägervereins Beznau Verfahren bedauert: «Erneut werden die Interessen am Weiterbetrieb dieses uralten AKWs über die Schutzinteressen der Bevölkerung gestellt.»

    Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Über einen Weiterzug ans Bundesgericht wird nach einer vertieften Urteilsanalyse entschieden.

     

    Weitere Informationen

     

    Beznau Verfahren

    Im August 2015 haben Greenpeace Schweiz, die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) und der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) aufgedeckt, dass das AKW Beznau einem schweren Erdbeben nicht standhalten würde. Gefährliche Mengen Radioaktivität würden freigesetzt und die geltenden Strahlenschutz-Grenzwerte verletzt. Zu diesem Schluss gelangten die drei Organisationen nach Analyse der Sicherheitsüberprüfungen, die 2012 im Nachgang der Fukushima-Katastrophe gemacht wurden. Darauf folgend hatten Beznau-Anwohnende Rechtsschritte gegen das ENSI und das AKW eingeleitet.

     

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